Diese “guten” Gesundheits-Tipps sind schlecht für uns

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Wer kein Karies riskieren möchte, putzt sich direkt nach dem Essen die Zähne. Aber ist das wirklich gut? Wir erklären, welche Angewohnheiten Sie besser ablegen sollten

Geht es um die eigene Gesundheit, haben die meisten von uns den Ehrgeiz, alles richtig zu machen und dem Körper nicht unnötig zu schaden. Doch dabei befolgen manche Menschen Ratschläge, die vermeintlich gut, eigentlich aber eher schlecht für uns sind. Diese Dinge sollten Sie künftig bleiben lassen.

1. Schlaf nachholen

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die erst am Wochenende die Zeit finden, mal wirklich zur Ruhe zu kommen, kommt es sicher auch bei Ihnen vor, dass Sie sich mal nachmittags auf die Couch legen und einige Stunden wegnicken. Das mag sich gut anfühlen. Ihr Schlafdefizit der zurückliegenden Woche können Sie so jedoch nicht ausgleichen.

Wie eine Studie der Harvard Medical School zeigte, bleibt die durch Schlafmangel bedingte schlechtere Reaktionszeit und Konzentrationsfähigkeit auch dann erhalten, wenn man durch zehn Stunden Extraschlaf zwei Wochen mit jeweils nur sechs Stunden pro Nacht auszugleichen versucht.

Für ein ideales Wohlbefinden und um dem Körper genug Ruhe zu gönnen, sind sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht empfehlenswert. Allerdings variiert die tatsächlich benötigte Schlafdauer von Person zu Person

2. So viel Wasser wie möglich trinken

Viel zu trinken, ist wichtig. Besonders gut ist dabei Wasser, weil es keine Kalorien enthält und vom Körper leicht aufgenommen werden kann. Rund zwei Liter sollten es am Tag sein, um den Körper gesund zu erhalten.

Doch man kann auch zu viel Wasser zu sich nehmen. Wer mehr Flüssigkeit aufnimmt als der Körper verarbeiten kann, riskiert, den Salzhaushalt im Blut gefährlich zu senken. Die Folgen sind gravierend und reichen von Muskelschwäche über Ohnmachtsanfälle bis hin zu epileptischen Anfällen. Experten raten dazu, über den Tag verteilt nicht mehr als drei Liter Wasser zu trinken.

3. Zähneputzen nach jedem Essen

Grundsätzlich ist es ein guter Gedanke, nach dem Essen zur Zahnbürste zu greifen. Wer dies jedoch unmittelbar nach der Mahlzeit macht, tut seinen Zähnen keinen Gefallen: Wann immer wir Nahrung zu uns nehmen, verändern wir den pH-Wert im Mund. Eine saure Mundflora macht die Zähne angreifbarer. Wer die Zähne putzt, bevor der Körper wieder das natürliche Gleichgewicht hergestellt hat, riskiert, beim Putzen den Zahnschmelz zu schädigen.

4. Die Sonne immer meiden

Sonnenschutz für Haut und Haar zu verwenden, ist natürlich ratsam und sinnvoll. Um sich vor Hautkrebs zu schützen und vorzeitige Hautalterung zu umgehen, versuchen einige Menschen jedoch, die Sonne komplett zu meiden. Und das wiederum ist nicht ratsam, denn die Sonne ist auch nützlich: Sie sorgt dafür, dass der Körper Vitamin D produziert, was u. a. enorm wichtig für gesunde und stabile Knochen ist.

Vorsicht ist daher gut und wichtig. Übertriebener Sonnenschutz oder gar das komplette Meiden von Sonnenstrahlung kann jedoch sogar schädlich sein.