Diese Angewohnheiten schaden langfristig deinem Gehirn!

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Viele Angewohnheiten schaden kurzfristig wenig, haben aber langfristig negative Auswirkungen auf dein Gehirn.

Manche Angewohnheiten können langfristig unsere Organe schädigen. Ein hoher Eiweißkonsum beispielsweise schädigt die Nieren, Rauchen unsere Lungen, Alkohol die Leber. Aber es gibt auch Angewohnheiten, bei denen die negativen Folgen für die Gesundheit weniger offensichtlich sind: sie schaden dem Gehirn!

Schlechte Angewohnheiten

Unter schlechten Angewohnheiten verstehen wir Dinge, die viele von uns sogar für gut halten, dabei jedoch nicht bedenken, welche Langzeitfolgen diese haben können.

Meist stehen dabei Sinnesorgane oder spürbare Organe im Mittelpunkt, nicht aber das Gehirn, das die wichtigste Schaltzentrale unseres Körpers ist.

Ohne Gehirn geht schließlich nichts. Das menschliche Gehirn ist unsere Schaltzentrale, ohne die unser gesamter Körper nicht überlebensfähig wäre.

Jedes Gehirn wird im Laufe seines Lebens von äußeren Faktoren wie Erfahrungen, Ernährung, Verhalten, Genen und Hormonen geformt und verändert.

Es entstehen neue Verbindungen und alte verschwinden. Ein Gehirn kann verkümmern oder trainiert werden. Wir stellen dir nun Angewohnheiten vor, die deinem Gehirn schaden.

Das Frühstück auslassen

Unser Gehirn macht nur 2% der gesamten Körpermasse aus, verbraucht aber gute 20% der Energie. Wer also hungert, ist auch weniger leistungsfähig im Gehirn!

Auch unser Gehirn braucht eine große Portion von unserer Nahrung!

Neugeborene verwenden sogar bis zur Hälfte ihres Energiebedarfs nur für ihr Gehirn.

Die Hauptnahrung des Gehirns neben vielen anderen wichtigen Nährstoffen, ist Glucose, also Zucker. Glucose kann der Körper aus komplexen Kohlenhydraten (also Getreideprodukte) gewinnen.

Verzichtet man auf komplexe Kohlenhydrate, leidet darunter das Gehirn.

Das Frühstück auszulassen und morgens nur maximal eine Tasse Kaffee hinunter zu kippen, bevor man aus dem Haus hetzt ist eine der Angewohnheiten, die nicht gerade förderlich sind, um dein Gehirn leistungsfähig zu halten.

Gewöhne dir langsam an, täglich zu frühstücken. Vielleicht eine Scheibe Brot oder Haferflocken mit Obst?

Faulheit

Wer aktiv ist, sich bewegt, Sport treibt und nicht seine Zeit vor dem Computer oder Fernseher absitzt, der tut nicht nur seinem Herz-Kreislauf-System Gutes, sondern auch seinem Gehirn!

In gewisser Weise ist also in der Natur zu joggen auch eine Art „Gehirnjogging“! Es gibt viele wissenschaftliche Studien zu diesem Thema, die immer wieder immer nur das gleich Ergebnis liefern: Bewegung hält das Gehirn fit. Und das völlig unabhängig vom Alter!

Besonders für Kinder und Heranwachsende, deren Gehirnstrukturen sich noch bilden ist Bewegung doppelt wichtig.

Aber auch alte Menschen können mit regelmäßiger Bewegung effektiv etwas tun, um auch im Alter geistig fit zu bleiben und beispielsweise Alzheimer vorzubeugen.

Wenn wir uns bewegen, wird das Gehirn besser durchblutet und dazu angeregt, neue Hirnzellen zu bilden. Dadurch können wir uns während der Bewegung besser konzentrieren, sind kreativer und lösen auch Denkaufgaben leichter.

Der Effekt hält auch noch nach der Bewegung an.

Einsamkeit

Auch der Austausch mit anderen Menschen und aktive, soziale Kontakte sind wichtig, um das Gehirn weiter fit und trainiert zu halten. Daher sollte man Freundschaften pflegen, sich regelmäßig mit anderen treffen, gemeinsame Unternehmungen organisieren und die eigenen vier Wände möglichst oft verlassen, um für ständig neue Sinneseindrücke zu sorgen.

Wer als Einzelgänger lebt und Einsamkeit mehr schätzt als Geselligkeit, der tut weder sich noch seinem Gehirn etwas Gutes: das Gehirn verkümmert.

Je älter man in seiner Einsamkeit wird, desto größer der geistige Verfall. Wer im Alter alleine ist, sollte die verschiedenen Angebote in der Umgebung annehmen: Seniorentreffs, Ausflüge, Kaffeeklatsch, Besuche etc. So sorgt man selbst aktiv vor, um Alzheimer zu vermeiden!

Träge Abgestumpftheit

Das Gehirn muss man sich wie einen großen Muskel vorstellen, der nur dann richtig funktioniert, wenn er gut trainiert ist.

Wird der Muskel nicht gefordert, baut er ab. So ist das auch beim Gehirn. Wer die eigenen vier Wände nicht mehr verlässt, nichts Neues lernt, nichts erlebt und passiv mehr vegetiert als lebt und nur auf der Couch dem Fernsehbild zuschaut, dem entgehen viele Sinneseindrücke, die das Gehirn trainiert halten.

Wer sich auch keinen geistigen Herausforderungen stellt, wie zum Beispiel Volkshochschulkurse, Kreuzworträtsel, Fremdsprachen, Bücher etc., der sorgt dafür, dass das Gehirn verkümmert.

Wer es regelmäßig nutzt, trainiert und erhält Denk- und Gehirnstrukturen und beugt dem geistigen Verfall vor. Dabei ist Abwechslung wichtig, sobald das Neue zur Routine wird, hilft es nicht mehr.

Also mache die Neugier zu deinen liebsten Angewohnheiten, entwickele Entdeckerlust, verlasse die eigenen vier Wände!