Die Macadamia Nuss ist in der Küche und Kosmetik sehr variabel einsetzbar

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Die Macadamia Nuss ist sehr variabel einsetzbar

Macadamia ist nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kosmetik sehr variabel einsetztbar. Zuerst möchte wir Ihnen zwei kulinarische Rezepte vorschlagen. Im weiteren Artikel finden Sie ein Rezept zur Herstellung Ihrer eigenen, pflegenden Bio-Körperbutter für trockene und empfindliche Haut.

Frisches Spargelpesto mit Macadamia

Die Zutaten für 4 Personen

  • 250 Gramm Grünspargel
  • 50 Gramm Brennnessel, Giersch oder Rucola
  • Meersalz nach Geschmack
  • 2 geschälte Knoblauchzehen
  • 2 EL Macadamia Nüsse
  • 65 Gramm geriebener Parmesan oder veganer Käseersatz
  • 1 EL frische Estragonblätter (gezupft)
  • 2 EL Hanföl
  • 5 EL Macadamiaöl
  • 2 TL Limettensaft
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Die Zubereitung

Geben Sie alle Zutaten in eine kleine Küchenmaschine und mixen diese so lange, bis ein feines Pesto entsteht. Schmecken Sie es nach eigenem Geschmack ab. Am besten wird das Pesto frisch verwendet. Es schmeckt besonders gut zu Buchweizen Spaghetti. Reste können, wenn sie vollkommen mit Öl bedeckt werden, einige Tage gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Veganes Curry mit Macadamia

Die Zutaten für 4 Personen

  • 500 Gramm Tofuschnetzel
  • 4 Stiele frischer Koriander (fein gehackt)
  • 2 Schlangengurken
  • 80 Gramm Macadamia Nüsse
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Kokosöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 3 EL Currypulver (nach Geschmack, scharf oder mild)
  • Meersalz nach Geschmack
  • Cayennepfeffer nach Bedarf

Die Zubereitung

Während die Tofuschnetzel mit der Hälfte des Kokosöls in der Pfanne angebraten werden, können die Gurken der Länge nach durchgeschnitten und mit einem Löffel entkernt werden. Danach werden beide Hälften noch einmal der Länge nach in zwei Hälften geteilt und in etwa 1 Zentimeter breite Stücke geschnitten.

Die Zwiebeln werden gehäutet und in grobe Würfel geschnitten. Der Knoblauch geputzt und fein gehackt. Die Nüsse werden ebenfalls gehackt, aber nicht so fein. Das nussige Aroma kommt besser zur Geltung, wenn die Nussstückchen größer sind.

In einer zweiten Pfanne werden zuerst die Zwiebeln mit dem restlichen Kokosöl angebraten, bis sie glasig sind. Anschließend kommen die Gurkenstückchen hinzu, die etwa 1 bis 2 Minuten mit geschmort werden. Die Tofuschnetzel aus der ersten Pfanne werden nun in die in die zweite Pfanne mit den Zwiebeln und Gurkenstückchen gegeben und verrührt. Die Kokosmilch und die Gewürze, inklusive Knoblauch und Koriander kommen hinzu. Nach etwa 5 Minuten ist das vegane Curry fertig und kann noch nach Belieben abgeschmeckt werden.

Das vegane Curry schmeckt zu Couscous, gekochtem Quinoa, gekochter Gerste oder gekochtem Buchweizen besonders gut.

Macadamia in der Kosmetik

Die Fettsäurenzusammensetzung von Macadamiaöl ist besonders pflegend und glättend. Für sensible und trockene Haut ist sie daher bestens geeignet. Folgende Körperbutter hält die Haut auch an kalten Tagen streichelzart weich. Da die Rezeptur Bienenwachs enthält, ist das Rezept nicht vegan. In der veganen Variante wird anstelle des Bienenwaches Carnaubawachs verwendet.

Pflegende Körperbutter für trockene und empfindliche Haut

Die Zutaten

  • 30 ml Macadamiaöl
  • 15 ml Hanföl
  • 15 ml Wildrosenöl
  • 30 Gramm Kakaobutter
  • 70 Gramm Sheabutter
  • 2 Gramm Bienenwachs (vegan: Carnaubawachs)
  • 10 Tropfen ätherisches Palmarosaöl
  • 10 Tropfen ätherisches Rosenholzöl

Die Zubereitung

Bereiten Sie die Körperbutter bei sanfter Wärmezufuhr in einem Simmertopf oder im Wasserbad zu. Geben Sie das Macadamiaöl, die Kakaobutter und das Bienenwachs (ersatzweise Carnaubawachs) in den Topf und rühren so lange, bis die Kakaobutter und das Wachs geschmolzen sind. Dann nehmen Sie den Topf vom Herd und geben die Sheabutter hinzu. Sobald diese aufgelöst ist, folgen das Hanf- und das Wildrosenöl. Zum Schluss können Sie die Körperbutter mit den ätherischen Ölen beduften und in Cremedosen abfüllen.

Achten Sie auf eventuelle Allergien

Die ausgewählten ätherischen Öle duften nicht nur verführerisch und aphrodisierend, sie sind auch hautpflegend. Sollten Sie zu Allergien neigen, ist zuvor ein kleiner Test ratsam, um festzustellen, ob eine Überempfindlichkeit gegen die ausgewählten ätherischen Öle vorliegt. Vergessen Sie nicht, die Tiegel zu beschriften. Sie sollten noch einige Stunden an einem kühlen Ort stehen, damit sie richtig aushärten.

Die gesundheitlichen Vorteile von Macadamia

Die Inhaltsstoffe der Macadamia (Arginin, Ballaststoffe, 70 bis 75 Prozent Fett, die Vitamine B1, B2, B6, E, Phosphor, Natrium, Calcium, Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und Folsäure), wirken sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. Die Nerven werden gestärkt und die Blutgefäße entspannt. Ebenso wird die Durchblutung gesteigert und der Cholesterinspiegel gesenkt. Die Knochen profitieren von dem hohen Phosphorgehalt der Nuss. Aufgrund des hohen Fett- und Ballaststoffgehaltes sättigen Macadamia Nüsse nachhaltig. Eine Nuss reicht aus, um eine Heißhungerattacke zu bremsen. Da das Macadamiaöl kaum Linolensäure enthält, ist eine pflegende Kosmetik noch wirksamer, wenn das Macadamiaöl mit einem Öl gemischt wird, das reich an Linolensäure ist, wie z. B. Hanföl.

Ursprünglich stammt der Macadamia Baum aus Australien. Die Aborigines nutzten die gesunden Nüsse für die Ernährung und Hautpflege. Mittlerweile werden die königlichen Nüsse auch in Kalifornien, Hawaii, Brasilien, Neuseeland, Israel und Südafrika angebaut. Der Macadamia Baum kann bis zu 15 Meter hoch werden und hat seinen Namen von dem Wissenschaftler John Macadam. Bei dunkler und trockener Lagerung können ungeschälte Macadamianüsse bis zu 2 Jahre aufgehoben werden.