Die 4 besten Hausmittel zur Zahnaufhellung

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Wer kennt nicht das berühmte Grinsen von Burt Lancaster aus seinen Filmen: Strahlend weisse Zähne. Man war geblendet und neidisch. Solche Zähne wollen wir alle haben – haben wir aber nicht. Je älter, desto gelber oder gar brauner schauen sie uns aus dem Spiegle an. Selbst fleissiges Zähneputzen hilft da nicht mehr viel. Nun gibt es inzwischen viele Mittel um die Zähne wieder aufzuhellen.

Sie haben meist nur eine bescheidene Wirkung. Denn wir haben uns schon zu lange an unseren Zähnen versündigt. Aber bevor Sie nun zur brachialen Chemie greifen, zum „Bleaching“ mit aller Gewalt und oft katastrophalen Folgen – bedienen Sie sich doch aus dem Regal der gute alten Hausmittel zur Zahnaufhellung. Wir haben die fünf besten Hausmittel zur Zahnaufhellung für Sie rausgesucht.

Deshalb werden Ihre Zähne braun und unansehnlich

Sie werden älter, und Ihre Zähne immer unansehnlicher, sie werden gelb, manchmal sogar braun. Dieser Prozess setzt etwa ab dem 40. Lebensjahr ein. Der Grund: Der weiße Zahnschmelz wird durch Abnutzung immer dünner, das unter dem Zahnschmelz liegende Dentin schimmert durch, und das ist eben nicht strahlen weiß. Dieser Prozess wird durch unsere Lebensweise und durch unsere falschen Verhaltensweisen hervorgerufen und gefördert. Hier die wichtigsten Ursachen, warum Sie eine Zahnaufhellung brauchen könnten:
Da wären zum Ersten einmal die vorwiegend genutzten Getränke Kaffee, schwarzer Tee und der häufige Genuss von Cola und Limonaden. Ganz schlecht für die Farbe Ihrer Zähne ist das Rauchen, denn das macht gelbe/braune Zähne. Achten Sie auf Ihren Speichelfluss. Wenn Sie morgens mit trockenem Mund aufwachen, dann kann der Speichel seine Schutzfunktion für den Zahnschmelz nicht erfüllen – die verfärben sich. Fluorid ist eine wertvolle Substanz um die Zähne zu schützen. Bei einer Überdosierung ist aber leider das Gegenteil der Fall. Sie greifen auch bei kleinen Entzündungen und Erkrankungen zu antibiotischen Mitteln, oder Sie hatten in Ihrer Vergangenheit eine längere Behandlung mit Antibiotika – auch das kann die Zähne verfärben.
Nun gibt es ja viele Zahnpasten (eigentlich alle) die Ihnen ein blendendes Weiß versprechen. Vorsicht, denn die können Schleifmittel enthalten, die den Zahnschmelz abschmirgeln.

Mit Aktivkohle können Sie Ihre Zähne selbst aufhellen

Kohle und Zahnpflege, wie geht das denn zusammen? Ganz einfach: Wenn Sie ihre unansehnlich verfärbten Zähne wieder aufhellen wollen, dann können Sie zur Aktivkohle greifen. Medizinische Aktivkohle wird schon seit Jahrtausenden als Heilmittel angewendet. Sie hat eine außergewöhnliche hohe Bindekraft zum Aufsaugen von Giften, Chemikalien, Geruchsstoffen und Verschmutzungen. Sie ist in Apotheken erhältlich und nicht teuer. Wenn Sie Ihre Zähne mit Aktivkohle aufhellen wollen, dann ist das ganz einfach – und Sie können sich die teueren Weißmacher in Zahnpasten oder gar den Gang zum Zahnarzt zum Bleaching sparen. Geben Sie etwas Aktivkohlepulver auf Ihre nasse Zahnbürste und bürsten Sie die Zähne damit etwa drei bis vier Minuten. Sehr sanft und ohne Druck. Das gibt der Aktivkohle die Möglichkeit verfärbende Stoffe, wie zum Beispiel die Gerbstoffe von Kaffee oder Schwarztee, aufzunehmen und sie von den Zähnen zu entfernen. Es dauert nur wenige Anwendungen und schon merken Sie: Die Aufhellung meiner Zähne funktioniert. Aktivkohle hat keinen Eigengeschmack und entwickelt keinen unangenehmen Geruch. Sie sollten aber die Behandlung Ihrer Zähne mit Aktivkohle nicht allzu häufig anwenden, denn sie hat auch eine Schmirgelwirkung. Drei bis viermal die Zähne mit Aktivkohle putzen, das genügt schon zur Aufhellung.

Wieder helle Zähne durch Zitronen- und Orangenschalen

Ihre Zähne sind noch gut und stark, Sie können kräftig damit zubeißen, Ihr Zahnarzt ist zufrieden mit dem Zustand Ihres Gebisses. Aber die Farbe, oje oje: Ein trübes Gelb, das schon fast zum Braun hinneigt. Das gefällt Ihnen nicht, und Sie wollen etwas dagegen tun. Aber was? Ein professionelles Bleaching – das ist teuer und lässt mit der Zeit auch wieder nach. Außerdem ist es nicht gut für den Zahnschmelz. Aufhellende Zahncremes soll man auch nicht dauerhaft benutzen. Da hat uns die Natur ein ganz simples Mittel geschenkt: Orangen und Zitronen. Schälen Sie diese Zitrusfrüchte (es ist egal, welche Sie nehmen), nehmen Sie die Schalen und reiben Sie mit der Schaleninnenseite kräftig Ihre Zähne und das Zahnfleisch ein. Nicht länger als einen halbe Minute. Danach müssen Sie Ihre Zähne und den Mund sehr sorgsam mit Wasser ausspülen. Das machen Sie so lange, bis jeglicher saurer Geschmack aus Ihrem Mund verschwunden ist. Das ist wichtig, sonst geht die Fruchtsäure mit Ihrem Speichel eine Verbindung ein, die den schützenden Zahnschmelz schädigt. Schon nach wenigen Wochen werde Sie feststellen: Es hat geholfen, meine Zähne sind heller geworden und nicht mehr so hässlich verfärbt.Benutzen Sie für diese Zahnaufhellung bitte nur Bio-Früchte. Bei gespritzten Früchten könnten die Substanzen Ihre Mundschleimhäute belasten. Wenn Ihre Zähnen jedoch schon hochempfindlich sind und auf Reize wie kalt oder heiß oder süß oder sauer mit Schmerzen reagieren – dann ist diese Zahnaufhellung nicht zu empfehlen.

Ölziehen: Nach acht Wochen werden die Zähne heller

Kokosöl ist ein tolles Naturheilmittel. Es wirkt antibakteriell, kann Pilze bekämpfen und schützt die Haut und vor allem die Schleimhäute. Und es ist eine gesunde Sache für die Küche. In letzter Zeit ist das so genannte Ölziehen in Mode gekommen. Dabei wird Kokosöl im Mund durch die Zähne hin und her gezogen. Und zwar mindestens eine Viertelstunde bis 20 Minuten. Das desinfiziert und reinigt nicht nur den Mundraum und die Zwischenräume der Zähne von Essensresten und Bakterien – es verbessert auch die Qualität des so genannten Bio-Films, weil durch Ölziehen die Fettsäuren des Kokosöls schädliche Bakterien der Mundflora binden und diese dann eliminieren. Nach der Prozedur müssen Sie das Öl unbedingt wieder ausspucken und den Mund- und Rachenraum gründlich ausspülen. Machen Sie das Ölziehen täglich morgens bei nüchternem Magen. Um den Effekt zu verstärken können Sie es am Abend nach dem Zähneputzen wiederholen. Wenn Sie sich an die Regeln halten, dann werden Sie nach etwa acht Wochen den Erfolg dieser Zahnaufhellung bemerken.

Die richtigen Nahrungsmittel für die Zahnaufhellung

Unsere Zähne sind unsere Kauwerkzeuge. Sie kommen als erstes mit Nahrungsmitteln in Berührung wenn wir essen. Und erst wenn die Nahrung durch die Zähne zerkleinert wurde beginnt der Verdauungsprozess. Logischerweise hat also die Nahrung eine direkte Einwirkung auf die Färbung unserer Zähne. Mit der richtigen Ernährung werden Sie mit der Zeit wieder heller. Zuerst einmal, was Sie meiden sollten: Das Rauchen generell, den täglichen Genuss von mehreren Tassen Kaffee oder Schwarzen Tee. Oder jeden Tag Rotwein trinken. Alle diese Genussmittel hinterlassen auf Ihren Zähnen Farbstoffe, gemischt mit teilweise aggressiven Säuren die den weißen Zahnschmelz abtragen. Um Ihre Zähne hell zu halten ist eine mineralstoffhaltige Nahrung sehr wichtig. Dazu gehört vor allem Gemüse, das einen hohen Kalziumgehalt hat, wie zum Beispiel Fenchel oder alle Sorten grünes Blattgemüse. Genau so positiv wirkt sich eine hohe Zufuhr an Kalium und Magnesium auf die Färbung Ihrer Zähne aus: Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Aprikosen sind da besonders geeignet. Zu den Zahnaufhellern gehören auch Karotten, Kürbis und die immer öfter gegessenen Süßkartoffeln. Wenn Sie das regelmässig auf ihrem Teller haben, dann sorgen Sie für helle Zähne. Mandeln und Walnüsse sorgen mit ihren Vitalstoffenn ebenfalls für helle und schöne Zähne. Nicht zu vergessen sind Eiweiß aus natürlichem Joghurt und Bio-Eier aus der Freilandhaltung.