Diätfrust – warum Abnehmen so schwerfällt

Abnehmen – das klingt so einfach, mit der richtigen und ein bisschen geht es doch wie von selbst, wer etwas anderes behauptet, dem fehlt halt die nötige Willenskraft. Zu viele Menschen stellen sich das Abnehmen zu einfach vor und daher ist es kein Wunder, wenn die Diätversuche im Diätfrust enden. Wenn die Pfunde einfach nicht weichen wollen, dann kann das verschiedene Gründe haben, denn es gibt einiges, was man beim Abnehmen falsch machen kann.

Zu hoch gesteckte Ziele

Wer die Werbung im Fernsehen oder im Internet sieht, der wird schnell den Eindruck bekommen, als wäre Abnehmen tatsächlich ein Kinderspiel. Fünf Kilo pro Woche sollten es schon sein und das alles ohne Hunger und ohne Diätfrust. Wenn man diese Angebote kritisch betrachtet, dann wird sehr schnell klar, dass diese Diäten so nicht funktionieren können, es sei denn, man ist bereit, seine Gesundheit zu ruinieren. Wenn die Ziele zu hoch gesteckt werden, dann endet das mit Sicherheit im Diätfrust, denn wer seriös für eine neue Diät wirbt, der verspricht einen Gewichtsverlust von maximal einem halben Kilogramm, denn das ist durchaus machbar.

Die Getränke berücksichtigen

Es gibt einen großen Fehler, der immer wieder gemacht wird und der zwangsläufig zu Diätfrust führt: Bei der Diät werden die Getränke nicht berücksichtigt. Die meisten, die abnehmen wollen, konzentrieren sich ausschließlich auf die feste , vergessen aber, dass Getränke ebenso kalorienreich sein können. Süße Obstsäfte, der Kaffee oder Tee mit Zucker und Milch sowie die beliebten Softdrinks haben jede Menge Kalorien, jedoch machen sie nicht satt und genau das wiegt die Abnehmwilligen in einer trügerischen Sicherheit. Was nicht sättigt, das kann keine oder nur sehr wenig Kalorien haben, denn nur was viele Kalorien hat, das macht auch satt. Wer ernsthaft abnehmen will, der sollte nur Wasser oder ungesüßte Tees trinken, denn das regt den Stoffwechsel an und lässt die Pfunde purzeln.

Nicht auf die Waage achten

Die Waage ist bei jeder Diät ein magisches Gerät, denn die Zeiger der Waage verraten, ob das Abnehmen erfolgreich war oder nicht. Wer sich jedoch zu sehr auf die Waage konzentriert, der wird früher oder später Diätfrust bekommen, vor allem wenn sich der Zeiger oder die digitale Anzeige der Waage nicht mehr in die gewünschte Richtung bewegen. Muskelmasse wiegt mehr als Fett, und wenn die Fettpölsterchen verschwinden und die Muskelmasse zunimmt, weil während der Diät viel Sport getrieben wird, dann bewegt sich die Waage irgendwann nicht mehr. Der verändert sich trotzdem zum Positiven, und zwar an den Oberarmen, den Oberschenkeln sowie am Bauch und an den Hüften.

Diätfrust durch starre Regeln

Einseitige Ernährung und starre Regeln sorgen sehr schnell für echten Diätfrust. Wer sich wochenlang nur von Kohlsuppe oder hart gekochten Eiern ernährt, der ist früher oder später frustriert und wird die Diät entnervt abbrechen. Daher Hände weg von sogenannten Monodiäten, die zwar einfach in der Umsetzung sind, aber die Lust am Abnehmen schnell zunichtemachen. Das Gleiche gilt für Diäten, die nur aus strengen Regeln und Verboten bestehen, denn auch das ist auf Dauer frustrierend. Keiner will zum Beispiel Tag für Tag sein Essen penibel genau abwiegen und das immer mit der Angst im Nacken, dass die ganze Diät nichts mehr wert ist, wenn die Mengenangaben nicht eingehalten werden. Das Stückchen Schokolade darf und muss erlaubt sein, und zwar mit gutem Gewissen.

Abnehmen muss nicht zwangsläufig etwas mit hungern zu tun haben. Wer nicht gefrustet nach einer Woche aufgeben will, der sollte nicht auf kurzfristige Lösungen setzen, sondern sich Gedanken darüber machen, wie die Ernährung auf Dauer umgestellt werden kann. Wunderdiäten gibt es leider nicht und wer sie verspricht, der kann dieses Versprechen nicht halten.