Das ist der wahre Grund, warum wir uns so gerne betrinken!

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Auf der Suche nach Ausgleich

“Das Leben ist schon hart genug!”, hören wir unsere Freunde oft sagen. Sicherlich haben sie damit auch Recht, schließlich sind wir jeden Tag umgeben von Regeln, Zwängen und viel zu viel Arbeit. Als Freizeitausgleich kann man viel unternehmen – Sport, Yoga oder Tanzen gehen sind beliebte Wege, um Stress abzubauen. Aber manche Leute gehen auch in die Kneipe und betrinken sich, wollen sich im Rausch verlieren. “Der Rausch gehört zur Psychologie des Menschen”, sagt Psychologe und Autor Dr. Jürgen vom Scheidt gegenüber der Apotheken-Umschau. Jeder von uns muss sich auch von den Strukturen des Alltags lösen und ausbrechen. Allerdings braucht es dafür keine Drogen. “Mit ihnen geht es einfach nur schneller und intensiver.”

Stoffe, die süchtig machen

Wer einen Gipfel erklimmt, Tango bis zur Ekstase tanzt, Ski abseits der Piste fährt oder sexuelle Abenteuer sucht, bricht ebenso ein Stück weit aus dem Alltag aus. Der Körper greift dann auf ein ganzes Spektrum an Stoffen zurück: Endorphine, Adrenalin oder Endocannabinoide sind drei der bekanntesten. Sie können den Körper in einen Rausch versetzen, in einen anderen Bewusstseinszustand – was schon immer ein tiefes Bedürfnis des Menschen war. Geändert hat sich inzwischen allerdings, wie wir den Rausch nutzen. Er war nie zuvor etwas, das man nur um seiner selbst willen, aus reinem Vergnügen oder zur Verdrängung von Problemen herbeigeführt hat – und nach dem man deshalb so leicht süchtig werden kann.