Das hilft bei Verstopfung

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Bis zu jeder fünfte Erwachsene leidet hin und wieder unter Verstopfung. So entstehen die Beschwerden im Darm und das hilft gegen Verstopfung.

Verstopfung ist häufig sehr unangenehm und meist ein Tabu-Thema. Dabei ist eine Darmträgheit weit verbreitet. Stiftung Warentest hat die wichtigsten Fragen zum Thema in ihrem aktuellen Magazin beantwortet.

Wann leide ich unter einer Verstopfung?

Von einer Verstopfung sprechen Mediziner, wenn Betroffene nur zweimal oder seltener pro Woche Stuhlgang haben. Oder wenn der Darm nur unter starkem Pressen entleert werden kann oder der Stuhl besonders hart und klumpig ist. Halten die Beschwerden länger als drei Monate an, gilt die Verstopfung als chronisch. Laut „Stiftung Warentest“ leidet ungefähr jeder Zehnte darunter.

Dann sollten Sie zum Arzt gehen

Wenn Sie häufig oder längere Zeit unter einem trägen Darm leiden, sollten Sie Rücksprache mit einem Arzt halten. Dahinter können verschiedene Ursachen und auch Krankheiten stecken.

Verändert sich der Stuhlgang plötzlich und kommen zur Verstopfung noch Fieber, Übelkeit und Erbrechen oder starke Bauchschmerzen hinzu, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Es könnte ein Darmverschluss vorliegen, der möglichst schnell behandelt werden sollte.

Ursachen für Verstopfung

Die Ursachen können ganz unterschiedlich sein. Häufig sind Veränderungen im Leben der Auslöser. Hierzu zählen beispielsweise unstete Arbeitszeiten, Umzüge, Reisen oder veränderte Lebensbedingen. Sie können die Darmtätigkeit vorübergehend hemmen. Auch Sorgen und Stress können eine Verstopfung auslösen.

Außerdem gibt es viele Medikamente, die dem Darm in ein Ungleichgewicht bringen. Hierzu zählen beispielsweise Antidepressiva, Schlafmittel sowie Mittel gegen Allergien, Sodbrennen oder Blasenschwäche.

Einige Erkrankungen können ebenfalls die Beschwerden vermehren. Menschen mit Parkinson oder Multipler Sklerose leiden häufiger an Verstopfung. Auch ein Mangel an Schilddrüsenhormonen oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes können die Beschwerden auslösen.

Was hilft gegen Verstopfung?

Ballaststoffe regen ebenfalls die Darmtätigkeit an. Sehr gut sind beispielsweise Vollkornprodukte, frisches Obst mit Schale oder rohes Gemüse. Leinsamen, Flohsamen und Weizenkleine bringen den Darm in Schwung.

Nicht ratsam sind Leckereien wie Schokolade, Weißbrot, Süßigkeiten.

Abführmittel nicht zu lange nehmen

Rezeptfreie Medikamente können den Darm entlasten, wenn nichts anderes mehr hilft. Es gibt verschiedene Wirkstoffe, die bei Verstopfung empfohlen werden. „Stiftung Warentest“ rät, dass Abführmittel nicht länger als zwei Wochen und vor allem nicht ständig und hoch dosiert eingenommen werden sollten. Sollten die Beschwerden länger anhalten, sollte auf jeden Fall ein Arzt kontaktiert werden.