Brustkrebs: Früherkennung ist wichtig

13 total views, 1 views today

So einfach ist die Selbstuntersuchung der Brust:

Eine einfache Tastuntersuchung der Brust kann jede Frau regelmäßig selbst durchführen. Sie ist gar nicht schwer und beansprucht nicht viel Zeit. Die einzelnen Schritte der Brust-Selbstuntersuchung:

  • Stellen Sie sich vor einen Spiegel, legen Sie die Arme seitlich an und kontrollieren Sie die Brust auf mögliche Veränderungen der Größe, Form oder der Haut an den Brustwarzen. Jetzt die Arme auf den Hinterkopf verschränken und noch mal beide Brüste auf die genannten Veränderungen überprüfen. Bitte schauen Sie auch mit in die Seiten gestützten Armen noch einmal genau hin.
  • Jetzt die Arme hochheben und genau beobachten, wie sich die Brust dabei verhält.
  • Bleiben Sie stehen. Legen Sie die rechte Hand auf die linke Brust und tasten Sie sie mit den mittleren drei Fingern der linken Hand von der Innenseite bis zur Außenseite ab. Achten Sie dabei auf Knoten oder Verhärtungen. Anschließend mit der linken Hand die rechte Brust genauso abtasten.
  • Drücken Sie nun die Brustwarzen vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger. Tritt Flüssigkeit aus, sollten Sie dies dem Arzt mitteilen.
  • Zum Schluss tasten Sie beide Achselhöhlen mit der flachen Hand ab und achten Sie dabei auf Knoten. Was Ihnen auffällig erscheint, sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen.

Die regelmäßige Brust-Selbstuntersuchung ist unbedingt empfehlenswert, ersetzt jedoch nicht den Besuch beim Frauenarzt.

Bei der Mammografie wird die Brust mit einem speziellen Röntgengerät durchleuchtet ? so können auch sehr kleine Veränderungen dargestellt werden, die noch nicht tastbar sind.

Ultraschall-Untersuchung oder Mamma-Sonografie

Diese Untersuchung wird auch Mamma-Sonographie genannt. Mit der Ultraschall-Untersuchung können wertvolle Informationen über Tastbefunde gesammelt werden, die sich in der Mammographie nicht oder nur schwer darstellen lassen. Auch hilft der Ultraschall oft bei der Abklärung von dichtem Drüsengewebe (z.B. bei jüngeren Frauen oder Frauen mit einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren).

Die Kernspintomographie (MRT)

Diese Methode misst elektromagnetische Schwingungen von Gewebebestandteilen in einem künstlich erzeugten Magnetfeld. Bei Verdacht auf mehrere Knoten oder Folgeknoten wird diese Untersuchungsmethode zur weiteren Abklärung angewandt.