Bratwurst – 5 Fakten, die Du garantiert nicht kennst

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Mit Senf oder mit Sauerkraut? Die beliebte Wurst hat mehr zu bieten. Ob Thüringer oder Nürnberger, vom Grill oder aus der Pfanne – wir haben spannende Fakten rund um die Bratwurst für Dich zusammengetragen.

1. Bratwurst kommt von Braten – oder?

Es scheint logisch: die Bratwurst hat ihren Namen von ihrer Zubereitungsart, dem Braten. In Wahrheit steckt im Namen der Wurst das alte Wort “Brät”, was so viel bedeutet wie “schieres”, also sehr fein verarbeitetes Fleisch ohne Knochen und Fett. Zum Fleisch kommen dann je nach Wurstsorte noch Gewürze, Zwiebeln oder weitere Zutaten.

2. Braten, Grillen und andere Zubereitungsarten

Bratwurst braten ist keine Wissenschaft, trotzdem hat mancher Angst vor geplatzter Wurst, Spritzern oder ähnlichen Küchenkatastrophen. Wenn Du die Wurst vor dem Braten mit der Gabel rundum einstichst, platzt sie nicht. Die Wurst langsam und nicht zu heiß braten, damit sie gleichmäßig durchbrät.

Auf dem Grill wird zu heiße Wurst schnell schwarz. Dagegen kannst Du etwas tun, indem Du den Grillrost höher hängst. Auch beim Grillen darfst Du die Wurst vorher einstechen oder mit einem Messer einritzen, damit sie nicht platzt.

Im Backofen gelingt die Bratwurst bei etwa 200 Grad Umluft auf dem Rost oder in einer Alu-Grillschale. Garzeit etwa 30 Minuten, nach der Hälfte der Zeit einmal wenden!

3. Nürnberger, Thüringer und …

Grundsätzlich unterteilt man die Bratwurst in rohe (auch “frische”) Bratwurst und in gebrühte Wurst, die in heißem Wasser vorgegart wird. Man unterscheidet außerdem nach der Fleischsorte (Rindsbratwurst, Kalbsbratwurst), der Fleischmasse (feine, mittelgrobe, grobe Bratwurst), Zutaten und Gewürzen (Currybratwurst). In jeder Region in Deutschland kennt man zudem eigene Bratwurst-Variationen wie die Münchner, Elsässer usw. – alles in allem gibt es etwa 100 verschiedene Sorten.

Am bekanntesten dürften die Nürnberger und die Thüringer Rostbratwurst sein. Sie gehören zu den wenigen Sorten mit so genannter “geschützter Bezeichnung”, das heißt, nur Würste, die ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen (z.B. bei der Nürnberger im Stadtgebiet hergestellt werden) dürfen sich so nennen.

4. Gesund oder nicht?

Kalorienarm ist die Bratwurst nicht – eine Wurst bringt es im Schnitt auf 300 Kalorien. Wird sie jedoch im Backofen zubereitet, spart man Fett. Der Feind der Bratwurst ist nämlich zu heißes Öl, das sie schwarz werden lässt und krebserregende Stoffe freisetzen kann.

Beim Braten reicht ein Esslöffel Öl. Beim Grillen solltest Du darauf achten, dass nicht zu viel Qualm entsteht.

5. Gute Wurst erkennen

Die beste Bratwurst bekommst Du beim Metzger Deines Vertrauens. Der Grund: Wurst aus dem Supermarkt ist in der Regel zur Haltbarmachung mit Konservierungsstoffen und zusätzlich noch mit Geschmacksverstärkern versehen, während handgemachte Wurst vom Fleischer auf solche “Zutaten” verzichtet. Frische Wurst riecht nicht, glänzt frisch (außer grobe Bratwurst, die von Natur aus leicht gräulich ist) und ist fest. Für frische, rohe Bratwurst gilt: Verarbeite sie möglichst schnell. Wenn das mal nicht möglich ist, kannst Du Bratwurst aber auch problemlos einfrieren.