Blähungen: Dieser einfache Shake reinigt den Darm

Angesichts unserer heutigen Ernährungsweise kommt es sehr leicht zu Gärungsprozessen, Unwohlsein und einem Blähbauch. Das sind im Übrigen nur die mildesten Konsequenzen unserer modernen Ernährung. Viele Menschen gehen bei Beschwerden einfach in die Apotheke und holen sich ein entsprechendes Medikament. Es soll den mit Imbisskost strapazierten Magen entsäuern, Gase im Barmtrakt binden oder andere Darmbeschwerden mindern. Die meisten rezeptfrei erhältlichen Medikamente sind als dauerhafte Lösung ungeeignet. Sie haben Nebenwirkungen oder erzeugen unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Alle medikamentösen Versuche beseitigen zwar die Wirkungen eines ungesunden Lebensstils, nicht aber die Ursachen. Mit den Ursachen Deiner zunehmenden Unwohlseins solltest Du Dich aber gelegentlich befassen, weil Darmprobleme wiederum zur Ursache von schwereren Erkrankungen werden können. Sprich: Eine gesunde Ernährung ist unerlässlich für den langfristigen Gesunderhalt. Du kannst kann gar nicht früh genug damit beginnen, Deine Ernährung auf gesündere Grundlagen zu stellen. Haben aber bereits mehr als einige ernährungsbedingte Sünden in Deinem Organismus Spuren hinterlassen, hilft Dir Papaya-Power wieder auf die Sprünge.

Die Ursachen für einen Blähbauch und Darmprobleme 

Der Darm mit seiner individuell zusammengestellten Flora aus mehreren Millionen Darmbakterien ist ein sehr spezielles Organ. Dessen Wichtigkeit für das Wohlbefinden, das Funktionieren des Immunsystems und die allgemeine Gesundheit wird oft unterschätzt. Im Grunde muten wir unserem Darmtrakt über viele Jahre zu, klaglos unseren ungesunden Lebens- und Ernährungsstil zu „schlucken“ und zu verarbeiten. Als Folge unseres übermäßigen Eiweiß-, Alkohol, Weißmehl- und Zuckerkonsums ist der Darmtrakt jedoch gestresst. Er mag keine industriell hergestellten Nahrungsmittel.

Der Grund für diese Aversion liegt darin, dass der Darm aus der aufgenommenen Nahrung erst alle überflüssigen Aromastoffe, Füllstoffe, Emulgierer, Farbstoffe, Konservierungsmittel und dergleichen abscheiden muss. Nur so kann er an jene Substanzen zu kommen, die er so dringlich für seine Arbeit braucht. Die Darmflora verändert sich unter der Last der unguten Zutaten. Auch der Darm selbst bekommt Probleme. Ihm fehlen beispielsweise zunehmend reinigende Faser- und Ballaststoffe. Die guten Darmbakterien erhalten dadurch dauerhaft zu wenig Nahrung. Sie lieben resistente Stärke und Ballaststoffe. Die schlechten Darmbakterien bekommen dafür zu viel Futter. Sie gedeihen deswegen prächtig und verdrängen die guten Darmbakterien. Die Folgen sind fatal.

Durch das Schlucken von zu viel Luft, durch den Konsum vieler kohlensäurehaltiger Getränke, durch unverträgliche Lebensmittel, eine erhöhte Gasabscheidung des Darms oder eine gestörte Darmperistaltik kommt es zu Gärungen und vermehrten Blähungen. Der Grund für einen Blähbauch kann auch darin liegen, dass Obst und Getreide im Darmtrakt zu gären beginnen. Es kommt vor, dass zu viele schwefelhaltige Lebensmittel gegessen wurden oder der Gas-Abtransport über den Blutkreislauf gestört ist. Als Folge eines ungesunden Lebensstils treten früher oder später Sodbrennen, Bauchschmerzen und Blähungen auf. Es kommt vermehrt zu bakteriellen oder viralen Infektionen im Magen-Darm-Bereich, zu Parasitenbefall, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien auf Lebensmittel. Divertikulitis oder Blinddarmreizungen treten auf.

Der überlastete Bauch ist häufig gebläht. Du erlebst häufiger Durchfälle oder Verstopfung. Der Arzt spricht mangels körperlicher Ursachen von einem „Reizdarm“. Du fühlst Dich manchmal wie aufgepumpt. Für den Darm sind eine ungesunde Ernährung, Stress, Antibiotika und chronischer Bewegungsmangel die schlimmsten Feinde. Ihre Auswirkungen spürst Du an Unwohlsein, Bauchschmerzen und ständigen Problemen mit dem Darmtrakt. Das erstreckt sich bis hin zum Entstehen von Hämorrhoiden. Werden diese Missstände nicht verbessert, droht zudem Darmkrebs.

Wie kann Blähungen und Darmproblemen abgeholfen werden? 

Du wirst Dich sicher wundern – aber die Papaya ist unser Top-Tipp bei Darmproblemen und Blähbauch. Mal abgesehen davon solltest Du ernsthaft etwas an Deinem Ernährungskonzept verändern. Die Papaya ist wohltuend, wenn es zu einem Blähbauch und anderen Darmproblemen kommt. Geschmacklich gehört sie eher zu den unscheinbaren Früchten. Dafür punktet sie aber mit vielen anderen Stärken.

Diese tropische Frucht besitzt nämlich eine leicht abführende Wirkung. Sie wirkt somit Verstopfung entgegen. Außerdem ist sie geeignet, um blähende Stoffwechsel-Endprodukte und Giftstoffe auszuscheiden. Diese Stoffe würden sich sonst im Darm anreichern und dem Wohlbefinden und der Darmgesundheit schaden.

Der Konsum von Papayas ist traditionell in Ländern wie Mexiko oder Costa Rica sehr hoch. Hier wissen die Menschen um den Nährwert, den Kaloriengehalt und den Gesundheitswert von Papayas. In unseren Breiten sind die Papayas eher selten im Supermarkt zu finden. Der Grund mag in ihrer Empfindlichkeit liegen. Die Frucht hat eine weiche Textur. Sie hält sich bei Erreichen der Essreife nicht so lange wie beispielsweise eine Apfelsine. Außerdem sind Papayas aus geschmacklichen Gründen nicht so attraktiv wie Mangos oder Ananas.

Die Papaya ist eine Nährstoffbombe 

Die Papaya wartet mit gesunden Inhaltsstoffen wie den Vitaminen B1, B2 und B3 auf. Dabei handelt es sich um Nervenvitamine, die auch im Verdauungstrakt gute Arbeit verrichten. Enthalten sind außerdem die Vitamine A, C und E, deren Gesundheitswert bekannt ist. Der gesamte Tagesbedarf an Vitamin C kann mit 150 Gramm Papaya täglich gedeckt werden. An Mineralstoffen und Antioxidantien reich ist die Papaya außerdem. Sie enthält neben Kalium und Natrium nennenswerte Mengen an Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor und Folsäure. Zudem ist diese Frucht angenehm kalorienarm. Mit 100 Gramm Papaya fallen nur 53 Kilokalorien an.

Was leistet die Papaya für den Darmtrakt? 

Die Wirkungen, die der regelmäßige Verzehr von Papaya auslöst, sind nicht zu unterschätzen. Die verdauungsfördernden Effekte der Papaya-Enzyme spürst Du besonders nach dem Verzehr schwer verdaulichen Essens. Auch nach Fleischkonsum oder fettem Essen sind Papaya-Enzyme hilfreich. Sie halten den Darmtrakt sauber und helfen bei einer zu ballaststoff- und faserarmen Kost. Das bedeutet aber keineswegs, dass Du diese dauerhaft beibehalten solltest.

Interessant ist, dass Papaya auch gegen Darmparasiten ein wirksames Mittel ist. Die Papaya lindert außerdem Beschwerden bei Gastroenteritis, Reizdarm oder Colitis. Übrigens wirken sich die Verbesserungen im Darm auch sichtbar auf die Hautgesundheit aus. Es hängt eben alles mit allem zusammen. Neben diesen darmbezogenen Eigenschaften besitzt die Papaya auch schmerzstillende und antiseptische Eigenschaften. Diese wirken sich positiv auf das Immunsystem aus. Das Nervensystem wird gestärkt. Der gesamte Organismus wird entsäuert und in einen alkalischen Zustand verfrachtet.

Auch dem Blutzuckerspiegel tut die Papaya gut. Sie senkt diesen ab. Verantwortlich dafür ist eine Substanz namens Papain. Es handelt sich dabei um ein Enzym, das nur in der Papaya zu finden ist. Dort ist es vor allem in den Kernen und der noch grünlichen Schale der Frucht zu finden. Viele Industriezweige nutzen dieses Enzym bereits. Die heilkundliche Seite des Papains ist in Süd- und Mittelamerika seit mindestens 1750 bekannt. Doch erst 1878 entdeckten Forscher die enzymatischen Stärken der Papaya.

Wobei hilft Papaya? 

Die Haut, der Darm und der gesamte Verdauungstrakt profitieren in hohem Maße vom Papaya-Konsum. Die Papaya lindert oder beseitigt

  • Mundgeruch
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen und Säurestaus
  • saures Aufstoßen
  • Völlegefühl
  • Verstopfung
  • und Divertikulitis-Beschwerden.

Kurzum: Papaya-Enzyme können einen aus dem Lot gebrachten Verdauungstrakt wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Enzyme wirken sowohl am Symptom, als auch an der Ursache der Beschwerden. Das ist ein guter Auftakt, um Deine darmschädigende Ernährung grundsätzlich auf gesündere Füße zu stellen. Fakt ist: Alle weiter oben genannten Beschwerden sind auf eine ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker, Weißmehlprodukten, ungesunden Fetten, rotem Fleisch und zu viel Eiweiß zurückzuführen. Anders gesagt: Es wird zu viel industriell hergestellte Kost verzehrt, statt alles aus frischen Zutaten selbst zuzubereiten. Das ist nicht nur gesünder und schmackhafter, sondern es spart auch noch überflüssige Kosten und unnütze Zutaten ein.

Die Power von Papaya-Samen 

Die schwarzen Samen der Papaya sollten nicht entsorgt werden, denn sie enthalten größere Mengen des Papains. Neben dem Fruchtfleisch, das zur Verbesserung der Darmgesundheit mindestens zwei oder dreimal am Tag konsumiert werden sollte, bieten auch Papaya-Kerne interessante Eigenschaften. Sie sind essbar. Papaya-Kerne schmecken jedoch nicht besonders lecker. Man verwendet sie meistens getrocknet und gemahlen. Der Geschmack erinnert ein bisschen an Pfeffer. Tatsächlich haben die Menschen früher den teuren schwarzen Pfeffer damit gestreckt. Heute nutzt man Papaya-Kerne als Zartmacher für Fleisch oder als Verdauungshilfe nach schwerem Essen.

Gemahlene Papaya-Kerne taugen als natürliches Entwurmungsmittel, können aber auch als Verhütungsmittel genutzt werden. Insider wissen, der Verzehr von Papya-Kernen macht den Mann vorübergehend unfruchtbar. Ob’s stimmt, weiß niemand so genau. Bewiesen ist aber die lindernde Wirkung eines Esslöffels gemahlener Papaya-Kerne bei Bauchbeschwerden nach üppigem Essen. Auch die Leber wird durch die Papaya-eigenen Enzyme entlastet.

Zudem sind die enthaltenen Antioxidantien in der Lage, die freien Radikale an Attacken auf zelluläre Strukturen zu hindern und alterungsfördernde Zellschäden von Dir abzuhalten. Einige Studien legen nahe, dass Papaya-Konsum sogar einen vorbeugenden Schutz gegen die spätere Entstehung von Magen- und Darmkrebs darstellen könnte.

Ein Papaya-Shake mit hohem Gesundheitswert 

Du kannst Dir einen Papaya-Power-Shake zusammenmixen, der lecker schmeckt und wertvoll für den Darmtrakt ist. Als frische Zutaten benötigst Du

  • 100 Gramm Papaya-Fruchtfleisch
  • 100 Milliliter Mandelmilch
  • 100 Gramm zartschmelzende Haferflocken
  • einen halben Teelöffel Zimtpulver
  • und Crush-Eis nach Belieben

Alle Zutaten werden in eine Stab-Mixer zu einem Shake verrührt, bis sie die von Dir gewünschte Konsistenz haben. Ob Du etwas flüssigen Honig oder Süßstoff zugeben möchtest, bleibt Dir überlassen. Der Sättigungsgrad und der Vitalstoffgehalt dieses Papaya-Power-Shakes kann durch aufgequollene Chiasamen erhöht werden. Gegebenenfalls kannst Du aus gesundheitlichen Gründen noch andere Obstreste in den Mixer geben.

Wichtig ist, dass Du mit diesem Shake nicht alle Nährstoffe zuführst, die am Morgen wünschenswert sind. Daher wird angeraten, das Frühstück mit gesunden Proteinen und Vollkornbrot zu ergänzen. Der Papaya-Powershake ist als Zwischenmahlzeit für kalorienbewusste Genießer perfekt. Außerdem sollte jeder Genießer ausprobieren, wie er die Papaya noch in seinen Alltag integrieren kann. Sie passt in exotische Obstsalate, ins Müsli, in Desserts, zu einem Vanillepudding oder in selbst gemachte Eiscreme. Außerdem passt sie auch in verschiedene herzhaft-exotische Gerichte, da sie keinen allzu starken Eigengeschmack besitzt.

Gemahlene Papaya-Kerne können als Gewürz zu Fleisch gegeben werden. Sie machen dieses wunderbar zart. Außerdem können Papaya-Kerne als selbst gemachtes Natur-Medikament gegen Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähbauch-Beschwerden und Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden.

Um keine weiteren Rezepte und Tipps rund um das Thema Gesundheit zu verpassen, schaut regelmäßig vorbei.

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