Barfußlaufen – gesund und wichtig

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Eigentlich sollte man viel häufiger Barfußlaufen. Bandscheiben- und Gelenkschäden kämen dann viel seltener vor. Gerade für kleine Kinder ist Barfußlaufen besonders wichtig.

Sie können so in jungen Jahren eine gesunde Gehtechnik entwickeln, von der sie das ganze Leben profitieren können. Viele unterschiedliche Muskelpartien werden durch das Barfußlaufen gestärkt und die Gelenke dadurch langfristig entlastet. Verschleißerscheinungen im Skelettsystem würden bedeutend seltener sein, wenn mehr Menschen barfußlaufen würden. Leider ist es nicht immer ganz einfach, seine Schuhe in der Öffentlichkeit, einfach ausziehen zu können. Schuhe gelten auch heute noch als Prestigeobjekt. Menschen, die keine Schuhe trugrn, wurden seit vielen Jahrhunderten zum niedrigen Stand angerechnet.

Barfußlaufen wird nicht überall akzeptiert

Wer sich seiner Schuhe entledigt, gibt somit auch einen Teil seiner gesellschaftlichen Stellung auf. Niemand kann es sich in der heutigen Zeit leisten, ohne Schuhe zur Arbeit zu gehen. Lediglich Sporttrainer oder Yogalehrer haben das Glück, ohne Schuhe arbeiten zu können. Umso wichtiger, dass viele Menschen die weitreichenden Auswirkungen vom Barfußlaufen erkennen und in der Freizeit die Schuhe ausziehen. Dieser Trend findet stetig mehr Anhänger. Deswegen werden spezielle Barfußbereiche in Städten eingeplant, Wanderwege geschaffen, die man barfuß begehen kann, usw.

 

 

Ein Umdenken in der Gesellschaft ist trotzdem wichtig. Noch immer ist es so, dass man in öffentlichen Schwimmbädern in manchen Bereichen nur mit Badeschuhen laufen darf. Wer häufiger auf Schuhe verzichtet, leidet weniger unter Hühneraugen, Druckstellen, Blasen und eingewachsenen Zehennägeln. Die Fußsohle besitzt bei jedem Menschen ein komplexes Nervennetz. Nicht umsonst sind Fußreflexzonenmassagen so beliebt. Diese kann man sich aber sparen, wenn man öfter Barfußlaufen würde. Die unterschiedlichen Bodenstrukturen sorgen für eine umfangreiche Massage der Fußsohle, einzig und allein durch das Gehen. Der gesamte Organismus profitiert daher vom Barfußlaufen. Je länger man barfuß läuft, desto geringer wird das Verletzungsrisiko. Es bildet sich an der Fußsohle eine Hornhautschicht, die die empfindlichen Füße gegen spitze Steine, Kälte und Hitze schützt.

Es ist nie zu spät, mit dem Barfußlaufen anzufangen. Auch im Alter kann man noch beginnen, seine Füße zum Barfußlaufen zu trainieren. Man wird sich nach einiger Zeit wundern, wie viele Verspannungen und Gelenkschmerzen verschwinden, weil man die Muskulatur der Füße durch Barfußlaufen stärkt und diese wieder in ihre natürliche Position bringt.