9 Gründe Nichtraucher zu werden, von denen Sie noch nie gehört haben

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Prinzipiell mögen die meisten Raucher die Frage, ob sie die gesundheitlichen Folgen von Zigaretten kennen, nicht. Falls Sie oder jemand, der Ihnen nahe steht, dem Rauchen nicht widerstehen können, werden Sie jetzt trotzdem neugierig auf die neun relativ unbekannten Gründe sein, um damit aufzuhören.

Wenn Sie rauchen, werden es auch Ihre Kinder tun

Es ist nicht überraschend, dass die Kinder von Rauchern dazu neigen, es selbst auch zu tun. Dies trifft jedoch auch zu, wenn Sie schon vor der Geburt des Kindes mit dem Rauchen aufgehört haben. Aus einer Studie, die vor kurzem in einer Zeitschrift für Pädiatrie veröffentlicht wurde, ging hervor, dass Kinder von Rauchern und Ex-Rauchern ein um 23% – 29% höheres Risiko haben, ebenfalls dieser Sucht zu verfallen. Im Vergleich dazu haben Kinder von Nichtrauchern ein nur 8%-iges Risiko, später Raucher zu werden.

Sogar Kínder von Passivrauchern hatten ein 3,2 Mal höheres Risiko zu Rauchern zu werden als die Sprösslinge von Nichtrauchern, die noch nie eine Zigarette angefasst hatten. Die Forscher sind sich nicht ganz einig, ob Teenager ihre Eltern imitieren oder ob eine genetische Komponente eine Rolle spielt.

Sie nehmen mehr Nikotin auf, als Sie wissen

In einer Studie von Forschern der School of Public Health der Harvard University wurde festgestellt, dass der Nikotingehalt in Zigaretten zwischen 1997 und 2005 um 11 Prozent gestiegen ist. Selbst wenn Sie also nur am Wochenende rauchen, oder versuchen, Ihren Zigarettenkonsum im Zaum zu halten, konsumieren Sie wahrscheinlich weiterhin dieselbe Menge Nikotin wie zuvor.

Außerdem scheinen Raucher häufiger zu den so genannten „Light-Zigarretten“ zu greifen, die in Wahrheit noch gefährlicher sind. Laut eines im British Medical Journal erschinenen Artikels konsumieren „Light-Raucher“ mehr und inhalieren tiefer ein. Die Lungen Leiden unter noch schädlicheren Stoffen als bei „normalen“ Zigaretten.

Sie tragen zur schlechten „Weltgesundheit“ bei

Die weltweiten Tabakverkäufe sind so stark angestiegen, dass die amerikanischen Tabakunternehmen mehr Geld im Ausland als in den Staaten verdienen, so „The Telegraph“. Die Weltgesundheitsorganisation teilt mit, dass 80 Prozent der Raucher (weltweit eine Milliarde) in armen bzw. in Entwicklungsländern leben, wo der Verkauf von Zigaretten weniger kontrolliert wird.

Sie verschwenden jährlich ca. 2922$

Wenn Sie wie die amerikanische Krebsgesellschaft berechnen, dass eine Packung Zigaretten 8$ kostet, kommen Sie im Jahr durchschnittlich auf 2922$. 

Sie werden schwächer

Zigaretten beeinflussen das Herz-Kreislauf-System und reduzieren die Blutzufuhr zu den Organen, zum Herzen und insgesamt zum ganzen Körper. Das heißt, dass Ihr Körper auf Sparflamme läuft und sich Ihre Arbeitsfähigkeit reduziert. Wussten Sie allerdings auch, dass Rauchen Ihre Muskulatur schwächen kann? Wenn Sie nämlich Kohlenstoffmonoxid inhalieren, verhindern Sie, dass Ihre Muskeln Sauerstoff für die Energieproduktion bekommen. Je weniger Sauerstoff Ihre Muskeln bekommen, desto schlechter ist ihre Arbeitsfähigkeit.

Sie unterstützen kriminelle Netzwerke

Zwischen 12 und 33 Prozent der weltweit verkauften Zigaretten stammen laut Weltgesundheitsorganisation vom Schwarzmarkt. Das bedeutet, dass das Geld, das Sie für Ihre Zigaretten bezahlt haben, in den Geldbeutel einer kriminellen Organisation gehen könnte, zu korrupten Regierungen und sogar terroristischen Vereinigungen. Tabakschmuggel ist ein Milliarden-Dollar-Geschäft, das organisierte Verbrechen und die Korruption am Leben hält.

Sie werden schneller krank

Zigaretten behindern den natürlichen Schutzmechanismus des Körpers. Die im Tabak enthaltenen Chemikalien können zu Entzündungen führen, die Zellen schädigen und das Immunsystem lahmlegen. 

Der Körper produziert weiße Blutkörperchen um Verletzungen zu heilen, sowie Infektionen und bestimmte Krebsarten zu bekämpfen. Da die Werte der weißen Blutkörperchen bei Rauchern oft um ein Vielfaches ansteigen, muss der Körper ständig „Überstunden“ machen, um die Schäden des Tabakkonsums zu bewältigen. So können jederzeit in jeder Körperregion neue Krankheiten entstehen.

Außerdem verändert das Rauchen auch den natürlichen Schutzmechanismus der Atemwege, weswegen Raucher häufiger an einfachen bakteriellen Infektionen wie Staphylococcus aureus und Haemophilus influenzae leiden.

Rauchen hat dieselbe Wirkung wie eine „Röntgen-Dauerbestrahlung“

Eine Packung Zigaretten am Tag ist mit einer 0,36 mSv Dosis an Röntgenstrahlen gleichzusetzen, so die Zeitschrift Scientific American. Um die Schäden einer Packung Zigaretten am Tag zu vergleichen, können Sie auch 72 Röntgenaufnahmen des Dentalbereiches machen oder 106 Stunden fliegen. Laut Sicherheitsexperten sollten wir  Strahlungswerte von mehr als einem Milisievert vermeiden, da wir zusätzlich 3,1 Milisievert von natürlichen Quellen wie dem Boden, Felsen oder der Sonne bekommen. Wenn Sie durch das Rauchen bis zu 0,36 Milisivert bekommen, lassen Sie für die nötigen Röntgenaufnahmen oder etwa eine Mammographie (0,4 Milisievert) wenig Platz. 

Sie hinterlassen unauslöschliche Spuren

Haben Sie schon einmal von Rauch aus dritter Hand gehört? Im Gegensatz zum Passivrauch (Rauch aus zweiter Hand), handelt es sich hier um jenen Rauch, der mit seinen toxischen Wirkstoffen in der Luft und auf Oberflächen über lange Zeit verbleibt – lange, nachdem ein Raucher den Raum verlassen hat.

Die Überbleibsel dieses Rauchs aus dritter Hand sammeln sich allmählich an den Oberflächen an und lassen sich mit normaler Reinigung nicht mehr entfernen. Der Rauch aus dritter Hand kann nicht „gelöscht“ werden, auch nicht durch das Lüften der Zimmer (Fenster, Ventilatoren oder Klimaanlagen). Es hilft übrigens auch nicht, wenn Sie nur in einem Zimmer des Hauses rauchen.

Neue Erkenntnisse legen nahe, dass diese Überbleibsel der DNA schaden können, und dass diese Schäden schlimmer sind, als zuvor angenommen. Die besonderen Nitrosamine des Tabaks und einige weitere chemische Komponenten, die sich im Rauch aus dritter Hand befinden, sind die stärksten Karzinogene, die es gibt, so das Labor National Lawrence Berkeley. Die „Rauchreste“ verbleiben an den Oberflächen und wenn es sich dabei um Kleidung oder Teppiche handelt, steigt das Krankheitsrisiko – insbesondere bei Kindern – immens an.