8 Dinge über deine Menstruation, die du wahrscheinlich nicht wusstest

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Frauen wissen, dass der Menstruationszyklus ungefähr 28 Tage lang dauert, dass es dabei häufig zu stärkeren oder weniger starken Schmerzen kommt, zu Stimmungsschwankungen oder anderen Symptomen, die zwischen 3 und 6 Tage lang zu ertragen sind.

Es handelt sich um einen ganz normalen biologischen und hormonellen Prozess, von dem verschiedene gesundheitliche und emotionale Apsekte abhängen.

Doch es gibt auch unterschiedliche sehr kuriose Dinge, die viele nicht wissen, jedoch trotzdem jeden Monat mit der Menstruation stattfinden.

In unserem heutige Beitrag findest du 8 Kuriositäten, die sehr interessant sind. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

1. Was wärend der Periode passiert

Die Menstruation ist für die weibliche Fortplanzung notwendig. Mehr oder weniger in der Mitte dieses Zyklus kommt es zum Eisprung, wobei die reife Eizelle aus dem Eierstock ausgestoßen wird, um befruchtet zu werden (oder nicht).

Gleichzeitig erhöht sich die Produktion des Hormons Progesteron, welches den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut fördert, um alles auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten.

Wenn jedoch keine Befruchtung erfolgt, sinkt der Progesteronspiegel wieder und es kommt zur monatlichen Blutung.

2. Die Blutung kann sich durch verhütende Hormonbehandlungen verändern

Antikonzeptive Hormonbehandlungen können den Menstruationszyklus verändern. Die Pille, der Verhütungsring oder andere Methoden, weisen den Körper darauf hin, dass es nicht notwendig ist Progesteron zu produzieren, folglich ist die Monatsblutung bedeutend schwächer.

Es ist auch normal, dass diese manchmal ganz ausbleibt oder nur sehr schwach auftritt.

3. Auch während der Menstruation kann Frau schwanger werden

Dies sollten alle Frauen wissen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, kann  eine Schwangerschaft während der Menstruation vorkommen.

Während der Periode bereiten sich die Eierstöcke auf eine neue Eizelle für den nächsten Zyklus vor, auch wenn diese erst nach ungefähr 15 Tagen ausgestoßen wird. Doch nicht alle Frauen haben denselben Zyklus, manchmal kann es zum Eisprung kommen, noch bevor die Menstruation beendet ist.

Deshalb ist eine Schwangerschaft bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr auch in dieser Zeit möglich. Dies kommt insbesondere bei Frauen mit einem sehr unregelmäßigen Zyklus vor.

4. Bei einer normalen Menstruation wird weniger als eine Tasse Blut ausgeschieden

Bei jeder Frau ist die Stärke der Blutungen unterschiedlich, dies hängt von hormonellen Faktoren und auch vom Lebensstil ab. Doch im Allgemeinen verliert Frau während der Periode ungefähr 100 ml Blut, das ist weniger als eine Kaffeetasse.

Diese Menge kann etwas zunehmen, wenn auch die übrige Gebärmutterschleimhaut und andere vaginale Flüssigkeiten dazu gerechnet werden.

5. Vorsicht mit dem toxischen Schock-Syndrom

Auch wenn dieses Syndrom nur sehr selten vorkommt, sollte man darüber Bescheid wissen: Hygiene und regelmäßiges Auswechseln von Binden oder Tampons sind ausschlaggebend, um die Verbreitung schädlicher Bakterien zu vermeiden, die zum toxischen Schock-Syndrom führen könnten.

Diese Krankheit ist sehr ernst zu nehmen, denn sie führt bei vielen Betroffenen zum Tod.

6. Das häufig auftretende prämenstruelle Syndrom

Schätzungsweise leiden rund 90% der Frauen irgendwann in ihrem Leben an diesem Syndrom.

Dabei kommt es kurz vor der Menstruation zu starken Gemütsschwankungen, Akne und konstanten Kopfschmerzen. Darüber hinaus sind auch Schwellungen im Bauchbereich und das Gefühl von Müdigkeit zu verzeichnen.

Wenn sich diese Symptome nicht kurz vor der Menstruation, sondern zu einem anderen Zeitpunkt zeigen, dann handelt es sich um andere Ursachen.

7. Fast jede Krankheit kann die Menstruation beeinträchtigen

Krankheiten können auch für Veränderungen im Menstruationszyklus verantwortlich sein. Krebs, Herzbeschwerden, Schilddrüsenprobleme oder andere Leiden bewirken verschiedene Reaktionen.

Natürlich können auch verschiedene gynäkologische Bedingungen die Menstruation beeinträchtigen. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass Störungen im Menstruationszyklus auf schwere Krankheiten hinweisen müssen. 

8. Die Menstruationsblutung enthält Stammzellen

Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass mit den Menstruationsblutungen Stammzellen ausgeleitet werden, die helfen, Gewebe zu reparieren. So zum Beispiel:

  • Nervengewebe,
  • Lebergewebe,
  • Gewebe der Bauchspeicheldrüse,
  • der Knochen und
  • Fettgewebe.

Interessant, oder? Als Frau ist es gut auch diese Kuriositäten zu kennen, um kleine Zweifel zu beantworten, die im Zusammenhang mit der Menstruation aufkommen können. Teile diese Kuriositäten mit anderen!