7 interessante Dinge über Träume

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Alle Menschen träumen – und das jede Nacht, aber nicht alle können sich gleich gut daran erinnern. Man kann in allen Schlafphasen träumen, man kann sich aber nicht an alle Träume erinnern. Manchmal wacht man morgens auf und weiß nur, dass man geträumt hat, aber nicht was. Man wundert sich. Es gibt noch so viele wundersame Dinge im Zusammenhang mit Träumen und es ist auch noch nicht alles richtig erforscht. Aber einiges wusstest du sicherlich auch noch nicht…. Lies also hier mehr über Träume!

Warum erinnern wir uns nicht an alle Träume?

Es kommt darauf an, in welcher Schlafphase wir uns gerade befinden, wenn wir aufwachen und ob wir da gerade geträumt haben, oder nicht. Traumerinnerung ist häufiger vorhanden und oft lebhafter und detailreicher, wenn man aus einer REM-Schlafphase erwacht. Die meisten Träume finden in dieser Phase statt. Die REM Phase steht für „Rapid Eye Movement“ und beschreibt eine Phase des Schlafs, in dem die Gehirnaktivität, Blutdruck und Puls höher sind als in anderen Schlafphasen. Wachen wir also in einer REM Phase auf, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß wir uns an einen Traum erinnern. Erinnerungen an Trauminhalte, die man kurz vor dem Aufwachen erlebt hat, sind häufiger, als solche in früheren Traumsequenzen. Gezielte Meditation vor dem Schlaf und Konzentration nach dem Aufwachen kann die Intensität des Traumerlebens und das Erinnerungsvermögen ausweiten. Wer möchte, kann mit speziellen Meditations- und Konzentrationstechniken das Erinnern an seine Träume trainieren.

Wir reagieren im Traum als wäre er Realität

Alle im Traum erlebten Emotionen wie Freude, Angst und Glück erleben wir auch wirklich. Unser Körper reagiert dementsprechend auch mit Atmung und Puls darauf. Es handelt sich um echte Gefühle in einer imaginären Welt. Für manche sind die Gefühle so real, dass sie auch anfangen, sich dazu im Schlaf zu bewegen: den Partner beim nächtlichen Fußballspiel versehentlich ans Bein treten oder auch sprechen und andere Laute von sich geben – bis hin zum Schlafwandeln! Unser Gehirn erlebt die Gefühle wirklich so, als wären wir wach.

Gerüche beeinflussen unsere Träume

Es kann passieren, dass uns ein muffig riechendes Hotelzimmer miese Träume beschert. Im Schlaf wird Geruch vom Gehirn wahr genommen und als etwas Angenehmes oder Unangenehmes registriert und so in die Träume „eingebaut“. Dies kann unsere Träume positiv wie auch negativ beeinflussen. Zu Hause haben wir die Möglichkeit, unser Schlafzimmer angenehm einzurichten und für frische Luft und guten Duft zu sorgen – für einen positiven Einfluss von Gerüchen auf unsere Träume!

Albträume haben immer einen Grund

Erschreckende und angstauslösende Träume werden als Albträume bezeichnet. Ein Albtraum ist ein Traum, der von negativen Emotionen wie Angst und Panik begleitet wird. Als Ursachen werden unverarbeitete Tagesgeschehen, traumatische oder traumatisierende Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme, aber auch physische Komponenten angenommen. Wer mehrmals die Woche unter Albträumen leidet, sollte dies als ernsthafte Schlafstörung auffassen und etwas dagegen unternehmen. Es gilt, den Grund des Albtraums herauszufinden und ihn zu lösen.

Alle Lebewesen träumen

Du hast deinen Hund sicherlich schon im Traum bellen hören und deine Katze im Traum ihre Pfötchen zucken gesehen. Alle Lebewesen haben die Fähigkeit, zu träumen. Ob sie sich der Träume aber bewusst sind, bleibt fraglich. Und für Forscher ist auch schwer zu fassen, was Hunde oder Katze im Traum erleben. Sie können es ja nicht nach dem Aufwachen erzählen! Als Beweis bleibt nur die messbare Hirnaktivität, die der von träumenden Menschen sehr ähnelt.

Was, wenn wir unseren Tod träumen?

Wenn wir unseren eigenen Tod träumen, erwachen wir meist völlig gerädert und der Traum begleitet uns gedanklich noch lange Zeit. Doch diese Träume wollen uns nicht Angst machen, sondern aufrütteln. Träume vom Tod sind eine Aufforderung zum Wachstum, Hinweise auf Wandlungen und Neubeginn. Oft erkennt das Unbewusste früher als der Wachverstand, dass etwas uns Wichtiges zu Ende geht. Das mag ein Projekt oder ein Vorhaben sein, es kann sich aber auch um Gefühle oder eine Liebesbeziehung handeln, doch nicht um den eigenen Tod in der Realität.

Das Gehirn arbeitet nachts

Nachts arbeiten die Organe weiter, die Verdauung läuft – und auch unser Gehirn arbeitet weiter. Es ist während wir schlafen hochaktiv. Es ist nur eine andere Art von Wachzustand im Vergleich zu dem, was wir am Tage so erleben. Wäre das Gehirn nicht aktiv, würden wir auch nicht träumen!