60 Prozent der Fälle von Gebärmutterkrebs sind vermeidbar

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Laut neuesten Forschungen lässt sich Gebärmutterkrebs auf einfache Weise vermeiden indem man jeden Tag Sport treibt, sich gesund ernährt und täglich einen Kaffee trinkt.

Wie von der Amerikanischen Krebsgesellschaft und dem Globalen Krebsfond mitgeteilt wurde, lassen sich fast 59% der Gebärmutterkrebsfälle vermeiden, indem man täglich 30 Minuten Sport macht und Speisen meidet, die reich an gesättigten Fettsäuren sind.

Das Endometriumkarzinom ist die häufigste Form von Gebärmutterkrebs in den USA und an vierter Stelle auf der Liste von Krebsarten, an denen Frauen am häufigsten leiden, gleich hinter Brustkrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs.

Es gibt zudem auch eine andere Art von Gebärmutterkrebs, welche seltener vorkommt und  als Uterussarkom bezeichnet wird. Diese beiden Tumorarten der Fortpflanzungsorgane treten bei Frauen am häufigsten auf und stellen 6% der gesamten Krebsfälle dar, unter denen Frauen leiden.

Was sagen die wissenschaftlichen Studien dazu?

Nach der Analyse der verschiedenen Studienergebnisse der zuvor genannten Quellen kann folgender Schluss gezogen werden: „Die korrekte Wahl der Lebensmittel ist ausschlaggebend, um Gebärmutterkrebs von uns fern zu halten.“  Das tägliche Trinken einer Tasse Kaffee kann das Krebsrisiko um fast 7% senken. Das Verzehren von zuckerreichen oder stark verarbeiteten Produkten hingegen erhöht die Gefahr zu erkranken.

Warum kommt es überhaupt zu Gebärmutterkrebs?

Es wird angenommen, dass Endometriumkrebs direkt mit der Funktion bestimmter Hormone wie Östrogen und Insulin zusammenhängt. Diese wiederum stehen in engem Zusammenhang mit Fettleibigkeit und überschüssigem Fett. Aus diesem Grund sollte man regelmäßig Sport treiben, ein gesundes Gewicht halten und die Östrogen- und Insulinwerte kontrollieren. Außerdem wird empfohlen, das Immun- und Verdauungssystem zu stärken.

Kaffee, der Antioxidantien wie Chlorogensäure enthält, kann die DNA vor Schäden schützen, sodass die Insulinsensibilität merklich erhöht und dadurch vermieden wird, dass Glukose über den Darm aufgenommen wird.

Meiden Sie auch Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel erhöhen, da sie nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch weitere Krankheiten auslösen können.

 Was sind die Symptome?

Achten Sie auf folgende Symptome, da diese auf Gebärmutterkrebs hindeuten können:

  • Vaginale Blutungen nach der Menopause
  • Zwischenblutungen
  • Schmerzen im Beckenbereich
  • Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs

Ein weiteres Symptom kann auch ein unerklärlicher Gewichtsverlust sein. Diese Symptome sind ernst zu nehmen, sollten Sie aber nicht übermäßig beunruhigen, da es sich auch um harmlosere Erkrankungen und nicht zwingend um Krebs handeln muss. Trotzdem sollten Sie beim Auftreten dieser Symptome Ihren Arzt aufsuchen, damit er die nötigen Untersuchungen durchführen und Krebs entweder ausschließen oder bestätigen kann.