6 beste Tipps, wie man Strom sparen kann

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Steigt auch Ihre Stromrechnung unaufhörlich weiter nach oben von Jahr zu Jahr? Dann sollten Sie mit dem effizienten Strom sparen beginnen, denn nur so können Sie langfristig Ihre Stromkosten senken. Doch wo fängt man am besten an? Genau genommen sind doch eigentlich alle Geräte, die Sie in bei Ihnen zu Hause verwenden wichtig und meist im Dauereinsatz. Doch bereits mit ein paar wichtigen Tipps und Tricks können Sie Ihren Stromverbrauch minimieren. Wenn Sie diese beherzigen, wird Ihnen das Strom sparen leicht fallen und Sie werden sich durch die Einsparungen schon über Ihre nächste Rechnung freuen. Wussten Sie, dass sich bis zu 1.000,00 Euro pro Jahr sparen lassen, wenn effizienter mit Energie umgegangen wird. Der erste Anfang ist gemacht, wenn Sie sich ins Bewusstsein rufen, was eigentlich der Verbrauch 1 Kilowattstunde Strom für Sie im Alltag bedeutet. Mit 1 Kilowattstunde Strom können Sie zum Beispiel 15 Hemden bügeln, 70 Tassen Kaffee kochen, 7 Stunden fernzusehen oder auch eine Ladung Wäsche waschen. Mit den folgenden Tipps werden Sie zu einer besseren Energieeffizienz im Haushalt gelangen und durch das Strom sparen, der Umwelt und Ihrem Haushaltsbudget Gutes tun. Strom sparen leicht gemacht:

1) Der Kauf energieeffizienter Elektrogeräte

Überalterte Elektrogeräte können wahre Stromfresser sein. Daher empfiehlt es sich, diese nach und nach auszutauschen. Aber Vorsicht: beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollte man auf die verschiedenen Energieverbrauchsklassen achten. Diese reichen von A+++ bis hin zu D. Möchte man ein besonders Strom sparendes Hausgerät anschaffen, dann sollte man sich für ein Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner usw. der Klasse A+++ entscheiden. Einzelne, besonders effiziente Gerätegruppen sind mit dem Blauen Engel, EU-Umweltzeichen, Energy Star oder TCO-Prüfzeichen gekennzeichnet. Diese verschiedenen Kennzeichnungen tragen zur Orientierung beim Kauf bei. Es sollte der Fehler vermieden werden, eine kostengünstige Maschine einer schlechten Energieverbrauchsklasse zu kaufen. Denn damit wird zwar auf den ersten Blick bei der Anschaffung gespart, aber langfristig und auf Dauer belasten hohe Stromkosten die Haushaltskasse.

2) Glühlampen haben ausgedient

Seit dem 01.09.2012 ist die Zeit der Glühlampen endgültig vorbei. An ihre Stelle sind Kompaktleuchtstofflampen, auch Energiesparlampen genannt, getreten. Diese verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen. Die neuen Energiesparlampen tragen also auch zum Strom sparen bei. Ein Beispiel zeigt wie effizient diese Lampen sind: eine Kompaktleuchtstofflampe mit 11 Watt liefert fast die gleiche Lichtmenge wie eine herkömmliche Glühlampe mit 60 Watt. Außerdem leuchtet eine Energiesparlampe 8 bis 12 Mal so lange wie eine herkömmliche Glühlampe. Durchschnittlich spart man somit durch die komplette Umstellung auf Energiesparlampen 50,00 bis 170,00 Euro an Stromkosten im Jahr.

3) Leerlaufzeiten der Elektrogeräte sind zu vermeiden

Analysiert man systematisch alle elektronischen Maschinen im Haushalt, wird man schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass Geräte, die scheinbar ausgeschaltet sind, immer noch Strom ziehen. Das passiert im Stand-by-Betrieb oder sogar so lange wie sich die Stecker in der Steckdose befinden. Dieser Stromverbrauch von elektronischen Geräten in Zeitspannen, in denen sie ihre eigentliche Funktion gar nicht erfüllen, den Leerlaufzeiten, sollte unbedingt vermieden werden. Dies lässt sich kinderleicht umsetzen, in dem abschaltbare Steckerleisten verwendet werden oder einfach der Stecker gezogen wird. Machen Sie sich bewusst, dass allein ein auf Stand-by gestellter DVD-Player einen Stromverbrauch von 15 Watt haben kann, das bedeutet Stromkosten von 21,90 Euro pro Jahr.

4) Energieeffizientes Kühlen

Kühl- und Gefriergeräte verbrauchen etwa ein Fünftel der Energie im Haushalt. Daher ist das Strom sparen durch energieeffizientes Kühlen äußerst wirksam. Um Strom zu sparen sollten die Geräte möglichst in ungeheizten Räumen und nicht neben anderen Wärmequellen, wie Heizkörpern, oder in direkter Sonneneinstrahlung aufgestellt werden. Ein weiterer nützlicher Hinweis ist, erhitzte Lebensmittel erst abkühlen zu lassen, bevor diese kalt gestellt oder einfroren werden. Die strukturierte Bestückung der Kühl- und Gefriergeräte ist ebenfalls zu empfehlen, damit alles schnell gefunden wird und somit langes Offenstehen von Türen vermieden wird. Dadurch wird verhindert, dass warme und feuchte Luft in die Geräte gelangt. Selbstverständlich hilft auch hier entscheidend der Kauf eines neuen Kühl- oder Gefriergerätes einer sehr guten Energieverbrauchsklasse wie A+++ beim Strom sparen.

5) Das Stromsparen durch kluges Wäsche waschen und trocknen

Vermeiden sollte man das Anstellen einer halbvollen Wäschetrommel. Es ist ratsam, nur voll beladene Waschmaschinen in Betrieb zu nehmen. Denn ein Waschgang bei 40 °C, was als Temperatur für normal verschmutzte Wäsche völlig ausreichend ist, bringt etwa 50% Energieeinsparung gegenüber dem Waschen mit 60 °C. So einfach kann Strom sparen sein! Des Weiteren ist die Verwendung einer Wäscheleine oder eines Wäscheständers zu empfehlen, da Wäschetrockner zu den stärksten Stromfessern gezählt werden. Ein gut belüfteter Raum oder das Aufhängen im Freien erfüllen denselben Zweck und verursachen zudem keine Kosten.

6) Energie gewinnen durch Umstellung von PC auf Laptop

Benötigt man wirklich einen Desktop-PC mit Bildschirm? Ist es nicht viel platzsparender, leichter und flexibler einen Laptop anzuschaffen? Ja, das ist es. Laptops sind mittlerweile echte Alternativen zu PCs, auch für Zuhause. Man kann damit von einem Raum in den anderen gehen oder vom Haus in den Garten, ganz wie es gefällt. Aber das Entscheidende ist, dass man mit einem Laptop über 70% Strom sparen kann gegenüber der Nutzung eines Desktop-PCs mit Bildschirm. Und ganz nebenbei werden auch noch wertvolle Rohstoffe eingespart, denn ein Laptop enthält viel weniger Kunststoff, Glas und teure Edelmetalle.

Fazit zum Strom sparen

Mit wenigen kleinen Handgriffen und der Umstellung von persönlichen Gewohnheiten ist es möglich Strom und natürlich Geld zu sparen. Das Entscheidende sind aber tatsächlich die Energieverbrauchsklassen und das Alter der elektronischen Geräte. Ältere Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den großen Stromverbrauchern im Haushalt. Alte Waschmaschinen verbrauchen ebenfalls viel Strom und auch ältere Geschirrspüler gehören zu den größten Stromfressern. Hier liegen also die wahren Einsparpotenziale versteckt und da diese Geräte meist viele Jahre im Betrieb sind, rechnet sich die Investition in ein energiesparendes Gerät in den meisten Fällen.