5 Dinge, die passieren, wenn Sie nicht mehr ständig Facebook checken

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Zur Kontaktpflege, zur Information, zum Up-to-date-Bleiben: Natürlich gehören Soziale Netzwerke wie Facebook zu unserem alltäglichen (Online-)Leben. Doch genau darin liegt auch die Krux. Gerade, weil sie selbstverständlich geworden sind, werden wir blind gegenüber der Negativ-Folgen der ständigen Nutzung. Letztere sind durchaus zahlreich – und damit gute Gründe dafür, Facebook auch mal Facebook sein zu lassen. Dann werden Sie nämlich folgende Veränderungen feststellen…

1. Sie sind mit Ihrem Leben zufriedener – und weniger neidisch auf das von anderen!

Eine Studie der Humboldt Universität Berlin und der Technischen Universität Darmstadt konnte tatsächlich belegen, dass die Facebook-Nutzung alles andere als dauerglücklich stimmt. Insbesondere Urlaubsbilder, die „Freunde“ posten und damit auf der Startseite angezeigt werden, machen richtiggehend neidisch: Sie schüren das Gefühl der Einsamkeit und der Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, wie unter anderem „reuters.com“ berichtet. Und damit nicht genug! Neid entsteht auch durch direkte Vergleichsmomente – zum Beispiel über die Anzahl an Geburtstagsglückwünschen, die User erhalten. Wer weniger Glückwunsch-Postings (und seien sie auch noch so gehaltlos) erhält, scheint ein weniger hohes Sozialkapital zu haben. Die Studie konnte außerdem belegen, dass Mittdreißiger-User vor allem Neid gegenüber Familienidyll-Postings empfinden, und Frauen in puncto körperlicher Attraktivität. Und diesen emotionalen Stress kann man sich mit einer kleinen Facebook-Auszeit definitiv sparen!

2. Sie haben stets einen vollen Akku und mehr Daten für den Verbrauch für Sinnvolles

Mal ganz praktisch betrachtet: Wer keine Riesen-Flat gebucht hat, profitiert auch bezüglich des Datenverbrauchs. Selbst wenn das ständige Facebook-Checking über die App läuft, geht es doch ganz schön auf das Datenvolumen. Blöd nur, wenn man das Smartphone dann wirklich mal zur Navigation oder E-Mail-Bearbeitung braucht – und die App nicht nur zu viele Daten, sondern auch Akkuleistung verbraucht hat. Ergo: Wer seltener checkt, hat im restlichen Mobil-Alltag mehr davon.

3. Sie stellen sich seltener selbst in Frage

Sie kennen das: Sie posten etwas – doch niemand ihrer 300 Facebook-Kontakte reagiert. Die Folge? Nun ja, Sie fühlen sich unwichtig oder eben nicht interessant genug. Und das wiederum heißt, dass Ihr Selbstwertgefühl ganz schön in Mitleidenschaft gerät. Das belegte übrigens auch eine Studie der Universität Wisconsin-Madison. Gerade, weil bevorzugt Nachrichten über positive Neuigkeiten geteilt werden, bekommen User ebenso das Gefühl, dass es ihnen schlecht geht, wenn sie nichts in der Art mitzuteilen haben. Es gibt immer jemanden, der eine glücklichere Beziehung hat, ein zufriedeneres Kind, ein schöneres Haus, eine erfolgreichere Karriere-Bilanz vorzuweisen hat…

4. Sie können sich wieder wirklich über Neuigkeiten freuen.

Klar: Hochzeits-, Geburts- oder Erfolgs-Postings sind toll. Doch kaum ist der „Like“-Button geklickt, ist das Thema auch durch. Dabei könnte man doch viel aufrichtiger zu freudigen Neuigkeiten gratulieren, wenn man einander gegenübersteht. Und wer sich eine kleine Facebook-Auszeit gönnt, wird genau das feststellen. Die Anteilnahme face-to-face auszudrücken, macht wesentlich zufriedener, als es via Mouse-Klick zu tun. Auch der gelangweilte Gedanke „Pfff, hab ich doch schon längst gewusst!“ verschwindet und sie können sich über Neuigkeiten wieder freuen, oder überrascht sein, oder geschockt, oder, oder, oder …

5. Sie finden heraus, wer Ihre wahren Freunde sind.

Nur die User, mit denen wir häufig in Kontakt treten, werden von Facebook als für uns interessant festgelegt. Aber pardon: Wer sind wir, dass ein Algorithmus uns diktiert, wer unsere Freunde sind… !? Eben! Freundschaft sollte doch weniger von virtueller, als vielmehr von realer Interaktion bestimmt sein. Genau deswegen sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren, was passiert, wenn Sie Facebook ruhen lassen. Wer meldet sich dennoch bei Ihnen? Wer fragt nach, wie es Ihnen geht? Und wer gratuliert Ihnen statt auf der Pinnwand mit einem Telefonat zum Geburtstag? Vermutlich wird sich Ihr Freundeskreis dadurch ziemlich schnell minimieren – und es kann durchaus enttäuschend sein, dass nur ein Bruchteil Ihrer Facebook-„Freunde“ diesen Titel auch in der Welt fernab des Netzwerks verdient haben. Allerdings kann es auch bereichernd sein, dass sich genau dadurch zeigt, wer wirklich an Ihnen und nicht an Ihrem Netzwerk-Ich interessiert ist. Auch das kann das Selbstwertgefühl und die allgemeine Zufriedenheit pushen!