4 Tipps, um Nierenkrankheiten zu vermeiden

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An einer Nierenkrankheit kann jeder erkranken. Dieses Organ ist für die Reinigung des Körpers von Schadstoffen zuständig, die über das Essen in den Organismus gelangen. Eine gesunde Ernährung kann deshalb helfen, die Erkrankung der Nieren zu vermeiden.

Welche Maßnahmen triffst du, um gegen Nierenkrankheiten so gut wie möglich vorzusorgen? Führst du regelmäßig Reinigungskuren durch? Achtest du auf eine ausgeglichene, gesunde Ernährung?

Die Komplexität von Nierenkrankheiten besteht häufig darin, dass diese nicht bemerkt werden bis sie sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden und es schwierig ist, die Beschwerden zu behandeln. Meist kommt es beispielsweise erst zu Schmerzen, wenn die Nierensteine bereits groß sind.

Was sind Nierenkrankheiten?

Nierenkrankheiten, in der Fachwelt auch als Nephropathien bekannt, sind Beschwerden, die die korrekte Funktionstüchtigkeit der Nieren einschränken.

Sie entwickeln sich langsam solange, bis die Nieren komplett arbeitsunfähig sind. Glücklicherweise gibt es jedoch wirksame Behandlungen, um den kompletten Verlust der Nierenfunktion zu verhindern oder die Funktionstätigkeit wieder zu verbessern, solange die Krankheit nicht zu spät entdeckt wird. 

Der Arzt wird dir verschiedene Empfehlungen geben, die du ganz genau beachten solltest. Auch folgende Tipps können zusätzlich hilfreich sein.

1. Richtige Ernährung

Du weißt sicher, wie wichtig eine vielseitige Ernährung ist. Damit kannst du nicht nur gesunde und köstliche Speisen zubereiten, sondern versorgst deinen Körper gleichzeitig mit verschiedensten Nährstoffen, die unter anderem auch Nierenkrankheiten vorbeugen können.

Folgende Nahrungsmittel empfehlen sich in der Vorsorge gegen Nierenkrankheiten ganz besonders:

Heidelbeeren

Heildbeeren sind sowohl vorsorgend als auch behandelnd ausgezeichnet. Sie schmecken nicht nur wunderbar und frisch, sondern enthalten auch viele Antioxidantien.

Sie sind zwar manchmal teuer, du solltest beim Kauf jedoch nicht vergessen, dass bereits 25 Beeren die täglich empfohlene Menge von 800 – 1000 mg Phosphor liefern. Heidelbeeren enthalten kaum Kalium, ein Mineralstoff, der bei Nierenerkrankungen risikoreich ist.

Sellerie

Wer bereits an einer Nierenkrankheit leidet, sollte besser auf Sellerie verzichten. In der Vorsorge kann dieses Gemüse jedoch sehr hilfreich gegen Nephropathologien sein.

Sellerie enthält chemische Wirkstoffe, die den Spiegel von Stresshormonen ausgelichen und das Immunsystem verbessern. Diese beiden Faktoren werden bei der Entwicklung einer Nierenkrankheit verändert.

Darüber hinaus hilft Sellerie beim Abnehmen, da dieses Gemüse nur 10 Kalorien pro Stange liefert, der Organismus jedoch mehr Energie benötigt, um diese zu verdauen.

Aubergine

Patienten, die bereits an einer Nierenkrankheit leiden, müssen meist auf eine sehr restriktive Diät achten. Auberginen werden jedoch fast immer empfohlen.

Diese Gemüsesorte ist reich an Ballaststoffen, die den Verdauungsprozess fördern.

Außerdem zeichnen sich Auberginen auch durch Vitamin B, Vitamin C und Folsäure aus – grundlegende Nährstoffe für den Körper.

Vermeide zu viel Protein

Auch wenn Eiweiß wichtig ist, sollten nicht mehr als 10 – 35% der Ernährung daraus bestehen, wenn du Nierenkrankheiten vorbeugen möchtest. Pflanzliches Protein ist tierischem zu bevorzugen.

2. Salzkonsum einschränken

Meist sind wir an große Mengen Salz gewöhnt, ohne uns darüber bewusst zu sein. In allen prozessierten Lebensmitteln befinden sich Unmengen an Salz, das eine Nierenerkrankung zur Folge haben könnte.

Verwende beim Kochen weniger Salz, bereite Salate ganz ohne Salz zu, auch wenn dieses im Rezept empfohlen wird. Handelsübliche Marinaden enthalten meist zu viel Salz und auch Konservierungsmittel. 

Wenn du selbst kochst, kannst du grobes Meersalz verwenden. Salzersatz ist nicht zu empfehlen, da dieser meist mit verschiedenen Chemikalien hergestellt wird, die den Nieren schaden.

Raffiniertes Tafelsalz solltest du so gut wie möglich vermeiden, da dieses dazu beiträgt, den Blutdruck zu erhöhen. Diabetes und andere Krankheiten können die Folge davon sein.

3. Kontrolliere deinen Blutdruck sowie die Zuckerwerte

Wusstest du, dass Personen mit erhöhtem Blutdruck und Diabetes anfälliger für Nierenkrankheiten sind? Dies ist darauf zurückzuführen, da die erwähnten Krankheiten das korrekte Funktionieren der Nieren beeinträchtigen.

Wenn der Blutdruck zu hoch ist, beeinträchtigt dies sowohl die Blutreinigung als auch die Ausleitung von Schadstoffen und die Harnbildung. Wenn die Situation nicht kontrolliert wird, kommt es mit der Zeit zu irreversiblen Nierenschäden.

Bei Diabetes führen die erhöhten Glukosewerte zum Verlust von Proteinen im Harn. Deshalb ist es sehr wichtig, den Glukosespiegel immer auf dem richtigen Niveau zu halten.

Der behandelnde Arzt sollte mindestens zwei Mal jährlich die Nierenfunktionen überprüfen.

4. Regelmäßige Bewegung

Bewegungsmangel zählt zu den größten Feinden der Nieren. Wenn du zu lange sitzt, ohne dich zu bewegen, werden deine Nieren faul und die Funktionstüchtigkeit wird vermindert.

Wer sich jedoch täglich körperlich betätigt, kann Nierenkrankheiten vorbeugen. Es empfiehlt sich, mindestens drei Mal in der Woche 30 Minuten Sport zu treiben.

Nierenkrankheiten können den Alltag sehr negativ beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Maßnahmen zu treffen und diesen vorzubeugen. Falls du bereits an einer Nierenkrankheit leidest, kannst du die Gesundheit deiner Nieren mit diesen Tipps verbessern.