4 nützliche Tipps für die Pflege der Matratze

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Wann hast du deine Matratzen das letzte Mal gereinigt? Wir liegen zwar jede Nacht 7 bis 9 Stunden darauf, doch oft vergessen wir, dass auch die Matratze gereinigt und gepflegt werden muss.

Eine gute Matratze und die entsprechenden Hygienemaßnahmen sind nicht nur für einen guten Schlaf von größter Wichtigkeit.

Auch die Gesundheit wird davon beeinflusst: Wenn die Matratze nicht passt, kann es zu Rückenschmerzen kommen, wenn sich darin zu viele Hausstaubmilben ansammeln, sind die Folgen häufig Allergien.

Matratzen sind nämlich das perfekte Zuhause für Hausstaubmilben. Deshalb sollten verschiedene Empfehlungen umgesetzt werden, um diese so gering wie möglich zu halten und ein gesundes Umfeld für einen erholsamen Schlaf zu schaffen.

In unserem heutigen Beitrag erklären wir dir, wie du das machen kannst. Bereits kleine Veränderungen können zum Teil große Vorteile haben und die Lebensqualität verbessern.

1. Gute Durchlüftung

Du hast sicher schon gelesen, dass es gar nicht so gut ist, das Bett am Morgen gleich nach dem Aufstehen zu machen. Doch warum?

  • Hausstaubmilben fühlen sich in einem feucht-warmen Milieu ganz besonders wohl. Wenn du das Bett unmittelbar nach dem Aufstehen zurecht machst, förderst du dieses Klima und die Milben werden sich besonders schnell vermehren.
  • Es empfiehlt sich, 1 bis 2 Stunden zu warten, bevor die Betten gemacht werden.
  • Am besten werden die Decken gelüftet und das Fenster geöffnet, damit frische Luft dazukommt.
  • Damit wird nicht nur die Raumluft erneuert, sondern auch den Hausstaubmilben das Leben ein bisschen schwerer gemacht.

Vergiss jedoch nicht: Auch wenn die Milben sterben, bleiben ihre Überreste vorhanden. Diese sind zwar mikroskopisch klein, können jedoch Allergien verursachen!

Deshalb ist es wichtig, eine andere Gewohnheit regelmäßig auszuführen, die wir im nächsten Abschnitt erklären werden.

2. Natron zur Desinfizierung der Matratze

Nachdem du das Zimmer gelüftet hast und noch bevor du das Bett machst, empfiehlt sich eine Reinigung der Matratze. Natürlich nicht jeden Tag, doch einmal im Monat solltest du dir dafür die Zeit nehmen.

Du kannst dabei wie folgt vorgehen:

Was brauchst du dafür?

  • Staubsauger
  • 1/2 Tasse Natron (100 g)
  • 5 Tropfen ätherisches Teebaumöl

Wie wird das gemacht?

Die Reinigung von Matratzen ist ganz einfach. Zieh das Leintuch und den Schutzbezug ab und stelle die Matratze senkrecht neben das Fenster. 

  • Vermische Natron und Teebaumöl und fülle diese Mischung in eine Sprühdose. Danach bespritzt du damit die Matratze.
  • Wenn du mehr benötigst, kannst du einfach mehr dieser Mischung herstellen, denn damit können Matratzen wunderbar desinfiziert werden.

Lass die Matratze jetzt ungefähr zwei Stunden lang lüften während die Mischung wirkt. Vergiss nicht, diese auf beiden Seiten anzuwenden. Der Geruch ist sehr angenehm.

3. Drehe die Matratze regelmäßig um

Du weißt das sicher bereits: Es ist wichtig, dass sich die Matratze nicht verformt.

  • Drehe sie deshalb zwei Mal in der Woche um.
  • Vergiss nicht, auch das Kopfende zu drehen, damit es sich dann an den Füßen befindet.

Vergiss nicht, dass das Bett nicht da ist, um sich darauf zu setzen. Manchmal verbringst du vielleicht lange Zeit im Sitzen mit einem Buch oder dem Computer auf dem Bett.

Dies führt jedoch dazu, dass sich die Matratze verformt, deshalb ist davon abzuraten.

4. Schutz durch einen guten Bezug

Alle Matratzen werden bereits in einer Schutzhülle geliefert. Trotzdem empfiehlt es sich, einen weiteren, waschbaren Bezug zu verwenden, um die Matratze sauber und hygiensich zu halten.

  • Damit ist die Matratze beispielsweise vor Schweiß geschützt.
  • Du kannst den Bezug einfach und bequem in der Waschmaschine waschen.
  • Ein guter Bezug sollte atemaktiv, undurchlässig und leicht waschbar sein. Baumwolle ist beispielsweise dafür ausgezeichnet geeignet.

Du kanntest die meisten dieser Tipps sicher bereits, doch es ist immer wieder gut, sich daran zu erinnern, um nicht zu vergessen, die Matratze regelmäßig zu reinigen.

Auch dein Rücken wird dir dafür dankbar sein und falls du an einer Allergie leidest, sind diese Maßnahmen von großer Hilfe. Jetzt musst du sie nur noch in die Praxis umsetzen.