3 leckere Rezepte mit Äpfeln

61 total views, 1 views today

Äpfel sind ein heimisches Obst, das besonders im Herbst und Winter reichlich und günstig aus heimischem Anbau zur Verfügung steht. Es wäre langweilig, den täglichen Apfel zum Wohle deiner Gesundheit einfach „nur so“ zu essen. Es gibt so viele verschiedene Zubereitungsmethoden für das leckere und gesunde Obst, von denen wir dir heute drei vorstellen möchten!

Welche Äpfel für welche Verwendung?

Die Obsttheke ist voll von verschiedenen Äpfeln. Sie sind rot, gelb, grün, gescheckt, groß, klein, saftig, holzig, süß oder sauer. Die Auswahl fällt schwer. Generell solltest du die Äpfel kaufen, die aus deiner Heimat kommen, also aus regionaler Herkunft stammen. Ein Apfel, der aus Neuseeland zu uns geschifft wird, kann niemals so frisch und vitamingeladen sein wie ein Apfel vom Obstbauern um die Ecke!

Ein zweiter Tipp ist, alte Apfelsorten zu bevorzugen. Bei neuen Züchtungen liegt das Augenmerk auf schnellem Wachstum, süßem Geschmack und Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten – nicht auf der optimalen Zusammensetzung der pflanzlichen Inhaltstoffe! Und, um die Schale mit gutem Gewissen verzehren und im Rezept mitverarbeiten zu können, bevorzuge generell immer Obst aus kontrolliert biologischem Anbau!

Hast du Glück, weiß der Verkäufer über die Apfelsorten Bescheid und kann dir verraten, welche Äpfel aus seinem Angebot sich für welche Verwendung am besten eignen. Es gibt sogenannte „Backäpfel“, die auch nach dem Backen fest und appetitlich hell bleiben. Diese sind meist säuerlich.

Frühe Apfelsorten, auch zum Beispiel „Klaräpfel“ genannt, sind nicht geeignet, um damit zu backen oder zu kochen. Sie eignen sich nur für den Frischverzehr. Bist du dir unsicher, kaufe die Äpfel dort, wo sie wachsen: beim Obstbauern.

Apfelmus / Apfelmark

Sicherlich hast du im Supermarkt schon gesehen, dass es Apfelmus und Apfelmark zu kaufen gibt. Was ist da genau der Unterschied? Es ist ganz einfach: Apfelmus wird zusätzlich gesüßt, Apfelmark dagegen nicht. Als Süßungsmittel kommen verschiedene Zutaten in Frage: Honig, Agavendicksaft, Apfeldicksaft oder auch ganz billig und einfach: Zucker. Für welches du dich entscheidest, ist letztendlich dir selbst überlassen.

Wir empfehlen jedoch, immer Apfelmark zu kaufen, denn wenn es dir nicht süß genug ist, kannst du es ganz individuell mit einem Mittel deiner Wahl nachträglich süßen! Und meistens sparst du damit Zucker – und Kalorien! Noch besser: Apfelmus selber machen! Es ist ganz einfach! Du brauchst:

  • Äpfel
  • etwas Wasser
  • etwas Zitronensaft
  • eine „flotte Lotte“ oder ein Sieb

Schneide die Äpfel in Würfel, lasse aber unbedingt die Schale und das Kerngehäuse dabei, das brauchst du, damit das Apfelmus fest wird und dir nicht flüssig davon läuft!

Besonders in Schalen und Kerngehäusen ist Pektin enthalten, ein löslicher Ballaststoff, der zum Beispiel auch Marmelade zum Gelieren bringt! Verwende daher immer Äpfel aus kontrolliert biologischem Anbau, denn hier ist die Schale wichtig! Und wenn du Apfelmus kaufst, wähle aus gleichem Grund solches in Bioqualität!

Füge nun etwas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft hinzu. Nicht zu viel, damit das Apfelmus nicht verwässert. Der Boden des Topfes sollte etwa daumendick bedeckt sein. Bringe nun das Wasser zum Kochen und gare die Apfelstücke, bis sie ganz weich sind und von selbst zerfallen. Ab und zu etwas Wasser nachgießen.

Nun drehst du die gekochten Äpfel durch die flotte Lotte und lasst es abkühlen. Fertig! Hast du keine flotte Lotte, so streiche die Apfelstücke mit einer Suppenkelle oder einem großen Löffel durch ein grobes Sieb. Ungesüßt hast du nun Apfelmark, süßt du es, erhältst du Apfelmus. Du kannst es einfrieren oder einkochen, wenn du mehr gekocht hast, als du sofort essen kannst.

Apple-Crumble

Das beliebte und so leckere Dessert ist ganz einfach zu machen – wenn auch nicht wirklich gesund, denn der Fett- und Zuckergehalt der Kruste ist recht hoch! Für 4 Portionen brauchst du:

  • 4 Äpfel, zum Beispiel Boskoop
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 100g Mehl
  • 75g Haferflocken
  • 1 Pack Vanillezucker
  • Zimt

Die Äpfel werden vom Kerngehäuse befreit und in kleine Würfel geschnitten. Da du Bio-Obst verwendest, bleibt die wertvolle Schale mitsamt ihrer Ballaststoffe dran, richtig? Vermische alle anderen Zutaten zu einem krümeligen Teig miteinander. Fette eine Auflaufform oder vier kleine ofenfeste Förmchen ein und fülle die Äpfel hinein. Brösele dann den Teig über die Äpfel und schiebe das Ganze für 20-30 Minuten bei 200°C in den Backofen.

Apfelsaft mit roter Beete

Ein sehr winterlicher und gesunder Drink ist ein Saft aus Roter Bete und Äpfeln. Der Saft wird grellrot durch die rote Bete und säuerlich frisch durch die Äpfel. Besitzt du einen elektrischen (Zentrifugal-) Entsafter, kannst du das Obst und Gemüse direkt, schnell und einfach zu Saft verarbeiten. Verwende dazu zu gleichen Teilen Äpfel und Rote Bete. Die Äpfel musst du, wenn bio, nicht schälen, die Rote Bete aber schon. Schmecke den frisch gepressten Saft noch mit etwas Orangensaft oder abgeriebener Orangenschale ab, das schmeckt!