13 Warnzeichen, dass Ihr Körper sofort Vitamin-D-Nachschub benötigt

Wenn es Ihrem Körper an Vitamin-D fehlt, wird er es Sie wissen lassen. Vitamin-D fördert unter anderem die Kalziumaufnahme und das Knochenwachstum, ist also besonders wichtig für Ihre Zähne und das Skelett. Es ist eines der Vitamine, von denen die meisten Menschen nicht genug aufnehmen.

Leider ist es nicht immer einfach, die Warnsignale des Körpers zu verstehen und richtig zu deuten. Selbst, wenn der Mangel an Vitamin-D einmal zu gesundheitlichen Problemen führt, wird kaum jemand sofort den Zusammenhang von Ursache und Wirkung erkennen.

Daher ist es wichtig zu wissen, welche Symptome sich entwickeln können, wenn Ihr Körper nicht genug Vitamin-D bekommt.

Hier sind 13 Warnzeichen, die darauf schließen lassen könnten, dass es Ihnen an Vitamin-D fehlt!

1. Muskelschwäche

Vitamin D wird für ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt. Vitamin-D-Mangel kann Schmerzen, Muskelschwäche und sogar kognitive Beeinträchtigungen verursachen.

Ein guter Vitamin-D-Spiegel im Körper kann auch dem nervigen Muskelkater nach dem Training entgegenwirken und der Erholung der Muskeln zuträglich sein, wie Studien der Universität Newcastle zeigen.

2. Schmerzen in den Knochen

In einer Studie mit 150 Patienten mit anhaltenden Knochenschmerzen wurde bei 93% der Gruppe festgestellt, dass ihr Vitamin-D-Spiegel zu niedrig war.

Milder Vitamin-D-Mangel kann zu leichten Problemen führen, aber in schweren Fällen kann es soweit gehen, dass die Muskelfasern nicht mehr richtig funktionieren. Dies kann zu Schmerzen in Unterschenkel und Becken führen.

3. Atemprobleme

Studien zeigen, dass Vitamin D dabei helfen kann, die Atemwege vor Krankheiten und Infektionen zu schützen. Dies betrifft vor allem Kinder.

Wenn Ihr Kind stark asthmatisch ist, sollten Sie seine Vitamin-D-Zufuhr erhöhen. Durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin-D-Präparaten können Sie das Risiko für schwere Asthmaanfälle um bis zu 50% senken, wie eine neue Studie gezeigt hat.

4. Hitzewallungen

Der Schweiß steht Ihnen ständig auf der Stirn? Ihnen ist heiß, auch wenn es kalt im Raum ist? Die Hitzewallungen könnten ein früher Indikator für Vitamin-D-Mangel sein, sagt Michael Holick vom Boston University Medical Center.

Schon in der Vergangenheit haben Ärzte die Mütter neugeborener Kinder regelmäßig gefragt, ob jene mehr Schweiß auf der Stirn hatten als üblich. So konnten sie feststellen, ob die Kinder an Vitamin-D-Mangel litten.

5. Depressionen

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Vitamin-D einen großen Einfluss auf die Stimmung eines Menschen hat. Die möglichen Ursachen für eine Depression sind vielseitig und lassen sich selten auf einen einzigen Faktor herunterbrechen, doch ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und der Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, ist Gegenstand vieler Studien.

Frauen mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel haben einer Studie im Journal für Klinische Endokrinologie & Metabolismus ein doppelt so hohes Risiko, depressiv zu werden.

Dieser finnischen Studie zufolge haben Menschen mit hohem Vitamin-D-Spiegeln ein um 35% geringeres Depressionsrisiko.

Ein einfaches und auf alle Patienten anwendbares Heilmittel gegen Depressionen gibt es jedoch nicht, und die Forschung befasst sich noch immer mit den Ursachen der Krankheit.

6. Fruchtbarkeit

Es wird angenommen, dass Vitamin-D auch eine Rolle bei der Fruchtbarkeit von Frauen spielen kann. Australische Studien aus dem Jahr 2008 haben gezeigt, dass es auch die Fruchtbarkeit von Männern beeinflussen kann.

Zudem ist wahrscheinlich, dass die künstliche Befruchtung bei einem guten Vitamin-D-Spiegel eine größere Aussicht auf Erfolg hat.

7. Chronische Kopfschmerzen

Sie sind ein Mann mittleren Alters und haben regelmäßig Kopfschmerzen? Dann könnte ein Vitamin-D-Mangel zu Ihrem Problem beitragen

Bei einer Studie an einer Universität in Finnland, die zwischen 1984 und 1989 durchgeführt wurde, untersuchten die Forscher 2.600 Männer im Alter zwischen 42 und 60 Jahren.

68% der Männer litten an Vitamin D-Mangel, und jene mit den niedrigsten Werten litten mit einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit an chronischen Kopfschmerzen als jene mit höheren Werten.

8. Hautprobleme

Studien haben gezeigt, dass hohe Anteile von Vitamin D helfen können, Hautkrankheiten wie Psoriasis und Vitiligo zu bekämpfen.

In einer Pilotstudie von 2013 haben 16 Vitiligo-Patienten und neun Menschen, die an Psoriasis litten, ihre Vitamin-D-Zufuhr drastisch erhöht.

Die Ergebnisse zeigten laut Greenmedinfo eine deutliche Verbesserung in allen Bereichen.

9. Haarausfall

Leiden Sie unter Haarausfall? Es könnte sein, dass Sie Ihren Bedarf an Vitamin-D nicht erfüllen.

In einer von Skin Pharmacology publizierten Studie befragten Forscher 80 Frauen zwischen 18 und 45, die über Haarausfall klagten. Die Ergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und dem vorliegenden Problem hin.

10. Müdigkeit

Sie sind ständig schlaff und müde? Viele Menschen mit Vitamin-D-Mangel leiden täglich an diesen Symptomen, ohne genau zu wissen, dass es überhaupt Symptome sind.

Vitamin-D ist eines der Vitamine, die der Körper benötigt, um Energie zu erzeugen. Wenn es fehlt, sind Müdigkeit und Erschöpfung die Folge.

11. Hoher Blutdruck

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Menge an Vitamin D im Blut und dem Risiko, an Bluthochdruck zu leiden. In einer Studie der University of South Australia fanden Forscher heraus, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Menge an Vitamin D und dem Blutdruck der Teilnehmer bestand.

Das Fazit? Je mehr Vitamine, desto niedriger der Blutdruck.

12. Schwache Knochen

Wenn Sie auf die 30 zugehen, hört Ihr Körper auf, Knochenmasse zu bilden. Mangel an Vitamin D kann die Zerbrechlichkeit Ihrer Knochen noch verstärken.

Der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Osteoporose ist seit langem bekannt. Wenn Sie mit solchen Problemen kämpfen, sollten Sie zusätzliche Kalzium- und Vitamin-D-Ergänzungen einnehmen, um sicherzustellen, dass Sie starke Knochen haben.

13. Stimmungsschwankungen

Vitamin-D hat eine direkte Wirkung auf das Hormon Serotonin, das Ihren Emotionshaushalt reguliert.

Sind Sie oft wütend oder grundlos irritiert? Dies könnte ein Symptom für Vitamin-D-Mangel sein. Studien der Universität Sheffield haben gezeigt, dass Vitamin-D positive Auswirkungen auf Angstzustände, Depressionen und Schlaflosigkeit haben kann.

Lebensmittel mit hohem Vitamin-D-Gehalt

Wie bereits erwähnt ist vor allem die Sonneneinwirkung wichtig für die Aufnahme von Vitamin-D. Doch auch mit der richtigen Ernährung können Sie etwas nachhelfen:

  • Sahne
  • Milch
  • Käse
  • Eigelb
  • Leber
  • Fisch (Lachs, Barsch, Hecht, Sardinen)
  • Pilze

Vitamin-D-Ergänzungen

Vitamin-D-Präparate werden besonders für die folgenden Gruppen empfohlen:

  • Kinder unter zwei Jahren
  • Dunkelhaarige Kinder über zwei Jahren
  • Kinder, die nicht oft ins Freie gehen
  • Kinder, die keinen Fisch essen
  • Schwangere, die keine Vitamin-D-reiche Nahrung zu sich nehmen oder Kleidung tragen, die den ganzen Körper bedeckt
  • Ältere Menschen, die nicht viel Zeit im Freien verbringen

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