10 Lebensmittel, um Krebs vorzubeugen

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Krebs ist ein chronisches Leiden, dass seit Jahrhunderten die Menschheit quält. Tumore betreffen häufig überlebenswichtige Organe, sodass die resultierende Erkrankung entsprechend schwerwiegend ist. Tatsächlich findet sich Krebs in der Todesstatistik sehr weit vorn, weshalb ihn viele Menschen so sehr fürchten.

Viele Krebsfälle haben genetische Ursachen, aber heute ist bekannt, dass ein mindestens ebenso großer Anteil der Tumorerkrankungen auf einen unangepassten Lebensstil zurückzuführen ist. Wahrscheinlich ist es aber vielmehr so, dass Genetik und alltägliche Gewohnheiten gemeinsam dafür verantwortlich sind, dass sich ein Tumor bildet – oder im Keim erstickt werden kann.

Man nimmt an, dass viele Umweltgifte das Risiko für Krebs erhöhen. Nach Möglichkeit sollte man sich diesen daher nicht aussetzen. Auch in Lebensmitteln können Inhaltsstoffe stecken, die Krebserkrankungen triggern, vor allen in stark vearbeiteten Lebensmitteln.

Während wir unsere genetische Veranlagung nicht verbessern können, so sind wir doch in der Lage, einen gesunden Lebensstil zu wählen. Damit lässt sich das Krebsrisiko bedeutend senken. Und zu diesem gesunden Lebensstil gehört eine gesunde, ausgeglichene Ernährung, die auf Bio-Lebensmitteln beruht, von denen wir sicher sind, dass sie keine Pestizide enthält.

Wir möchten dir deshalb heute zehn Lebensmittel ans Herz legen, denen krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Mach sie zu einem Teil deiner Diät und genieße eine bessere Lebensqualität!

1. Rotwein

Der tägliche Genuss eines Gläschens Rotwein ist eine sehr angenehme, aber dennoch effektive Art und Weise, den Organismus mit wertvollen Antioxidantien und Vitaminen zu versorgen.

Zwar enthält Rotwein Alkohol, der in bestimmten Situationen gemieden werden sollte, aber auch Resveratrol, einen Wirkstoff, der das Wachstum von Krebszellen in verschiedenen Geweben des Körpers hemmt.

2. Granatapfel

Granatapfel kann pur gegessen werden oder in Form eines leckeren Saftes. Dieses paradiesische Obst enthält Antioxidantien, die freie Radikale abfangen und somit verhindern, dass diese Schäden am Erbgut setzen. Schäden der DNA sind die häufigsten direkten Auslöser einer Entartung der Zellen.

Der regelmäßige Konsum von Granatäpfeln reduziert damit die Entstehung von Krebszellen. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Metastasenbildung wird gesenkt.

3. Grüner Tee

Grüner Tee erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Viele Menschen schätzen ihn, weil er Diäten zur Gewichtsreduktion prima ergänzt, aber auch weil er im Kampf gegen den Krebs ein wertvoller Verbündeter ist.

Grüner Tee enthält Polyphenole und andere Antioxidantien, die der Entstehung von Krebszellen vorbeugen können. So wird das Risiko für Krebserkrankungen folgender Organe gesenkt:

  • Leber
  • Bauchspeicheldrüse
  • Dickdarm
  • Enddarm
  • Lunge
  • Brust

4. Brokkoli

Brokkoli ist ein hervorragendes grünes Gemüse! Es sollte Teil jeder gesunden Diät sein und wenigstens ein- bis zweimal pro Monat verzehrt werden.

Brokkoli enthält viele Ballaststoffe, die die Darmreinigung und damit die Ausscheidung von Schadstoffen unterstützen. Im Brokkoli steckt zudem ein Wirkstoff, der Sulforaphan genannt wird und mit dem sich die Leber reinigen lässt. Dieser kombinierte Effekt bewirkt eine Reduktion des Risikos von Krebserkrankungen des gesamten Magen-Darm-Traktes.

5. Kaffee

Der Konsum und die direkte Anwendung von Kaffee unterstützen die Prophylaxe von Hautkrebs. Das liegt daran, dass das im Kaffee enthaltene Koffein die Kinase ATR hemmt, sodass eine effektivere Kontrolle des Erbguts auf UV-vermittelte Schäden erfolgen kann.

6. Knoblauch

Knoblauch ist ein Heilmittel mit einem sehr weiten Wirkungsspektrum. Es gilt als eines der wirksamsten, natürlich verfügbaren Antibiotika. Weiterhin wurden dem Knoblauch krebshemmende Eigenschaften nachgewiesen.

Er enthält schwefelhaltige Inhaltsstoffe und darüber hinaus Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper bei der Erkennung und Bekämpfung entstehender Krebszellen unterstützen.

Krebserkrankungen, die folgende Organe betreffen, kann vorgebeugt werden:

  • Speiseröhre
  • Magen
  • Dickdarm
  • Lunge

7. Nüsse

In Nüssen und anderen Trockenfrüchten sind Phytosterine enthalten, die Östrogenrezeptoren blockieren und das Wachstum maligner entarteter Zellen unterdrücken.

Wer regelmäßig Nüsse ist, reduziert damit das Risiko, folgende Krebsleiden zu entwickeln:

  • Brustkrebs
  • Prostatakrebs
  • Darmkrebs

Nüsse eignen sich übrigens auch zur ergänzenden Therapie von Schilddrüsenproblemen.

8. Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte wie Zitrone, Orange und Pampelmuse enthalten bedeutende Mengen an Limonen, einer Substanz, die bestimmte Abwehrzellen stimuliert, die gegen verschiedene Arten von Krebszellen aktiv werden.

9. Pfirsiche

Es gibt mehrere Studien, die belegen, dass Pfirsiche Inhaltsstoffe besitzen, die antikanzerogen wirksam sind. Sie unterstützen die Beseitigung von Krebszellen in verschiedenen Geweben des Körpers.

Pfirsichextrakte werden momentan als vielversprechende Kandidaten zur Entwicklung von Brustkrebstherapeutika weiter erforscht. Man erhofft sich, ein Heilmittel entwickeln zu können, dass die entarteten Zellen angreift, während es gesunde Zellen nicht beeinträchtigt.

10. Oregano

Dieses aromatische Gewürz wird in unseren Küchen täglich verwendet. Es enthält Carvacrol, einen Wirkstoff, der in maligne entarteten Zellen der Prostata den programmierten Zelltod einleitet.

Darüber hinaus ist belegt, dass Oregano entzündungshemmend und antimikrobiell wirksam ist, was die Krebsprophylaxe weiter unterstützt.

Und sollten diese Lebensmittel nun in großen Mengen konsumiert werden?

Vorsicht! Die Tatsache, dass diese Nahrungsmittel krebshemmende Substanzen beinhalten, bedeutet nicht, dass sie täglich in industriellen Mengen verzehrt werden sollten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt vielmehr darin, ihnen einen festen Platz in deiner Ernährung einzuräumen und sie regelmäßig in gesunden Portionen zu konsumieren.

Es ist wichtig, dass du dir bewusst bist, dass diese Lebensmittel keine Wunderheilmittel gegen Krebs sind noch diese Art der Erkrankungen vollständig vermeiden können. Sie sind jedoch in der Lage, das Risiko, bestimmte Krebsleiden zu entwickeln, zu vermindern.

Die zugrunde liegende Ernährung sollte gesund und ausgeglichen sein. Wer für Krebs prädisponiert ist, sollte sich regelmäßig von einem Facharzt untersuchen lassen. Auch diejenigen, die wissentlich nicht dieser Risikogruppe angehören, sollten die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.