10 Gerichte, die jeder kochen können sollte

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Bolognese

Eine gute Bolognese sollte wirklich jeder können.

Extra-Tipp: Das Geheimnis der perfekten Bolognese ist die lange Schmorzeit. Deshalb sollte man einen hohen, nicht zu weiten Topf verwenden, da die Sauce dann beim Köcheln nicht überspritzt und aufgrund der verminderten Oberfläche auch nicht so viel Flüssigkeit verdampfen kann.

Spiegelei

Spiegelei kann doch jeder? Trotzdem kann beim Spiegeleiermachen viel falsch laufen. So geht’s am besten: 1 TL Butter bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Das Ei am Pfannenrand aufschlagen und langsam in die heiße Butter gleiten lassen. Dann 2 Minuten braten. Den Pfannendeckel aufsetzen, den Herd ausstellen und das Spiegelei eine weitere Minute in der Resthitze braten. Im Anschluss salzen, pfeffern und genießen. Auch gut: Das Ei in der Pfanne wenden und eine weitere Minute bei mittlerer Hitze braten. Damit das Spiegelei nicht langweilig wird, versuchen Sie doch mal eine dieser Variationen.

Wiener Schnitzel

Mit einem guten Wiener Schnitzel können Sie (fast) alle beeindrucken. Wenn es gut gemacht ist! Für 4 Personen brauchen Sie: 4 Kalbsschnitzel aus der Oberschale (à 120 g), Salz, Pfeffer, 2 Eier, 2 EL Sahne, 150 g Paniermehl, 50 g Mehl, 150 g Butterschmalz. So geht’s: Kalbsschnitzel zwischen zwei leicht geölten Stücken Klarsichtfolie dünn ausklopfen (oder den Fleischer fragen, ob er dies tun kann.) Das Schnitzel rundherum salzen und pfeffern. Dann Eier und Sahne mit einem Schneebesen aufschlagen und in einen tiefen Teller geben. Paniermehl und Mehl jeweils auf zwei weitere tiefe Teller verteilen. Die Schnitzel nacheinander kurz im Mehl wenden, dann durch die Eiersahne ziehen und zuletzt mit dem Paniermehl ummanteln. Dabei die Panade fest andrücken. Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und die Schnitzel darin von beiden Seiten ca. 3 Minuten goldgelb ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Extra-Tipp: Die Panade wird schön wellig, wenn man das Fleisch durch einen Eier-Sahne-Mix zieht, dann kann sie sich gut vom Fleisch trennen. Außerdem ganz wichtig: Das Fleisch muss im Butterschmalz schwimmen. Man sollte also nicht an Fett sparen.

Kartoffelsalat

Passt nicht nur zum Wiener Schnitzel, sondern auch zu vielen anderen Gerichten: ein leckerer Kartoffelsalat. Kartoffelsalat bereitet man aus Pellkartoffeln zu. Dafür sollte man möglichst gleich große, festkochende Kartoffeln (Linda, Nicola, Sieglinde) verwenden, damit alle gleichmäßig garen. Diese gründlich waschen, in einen Topf geben. Kaltes Wasser zulaufen lassen bis die Kartoffeln knapp bedeckt sind. Das Wasser salzen und aufkochen. Dann zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 bis 30 Minuten garen. Ob sie gar sind, lässt sich leicht mit der Garprobe testen: Dafür mit einem kleinen Messer in die Pellkartoffel stechen. Sie sind fertig, wenn sie vom Messer rutschen. Dann abgießen. Die Schale lässt sich besonders leicht abziehen, wenn die Kartoffeln noch warm sind.

Hühnersuppe

Eine Hühnersuppe sorgt für ein angenehmes Wohlgefühl und ist eine der feinsten Arzneien aus dem Topf. Ein Teller davon weckt neue Kräfte und tut einfach gut.

Extra-Tipp: Das Fleisch kalt aufsetzen und aufkochen. Für eine schöne klare Suppe empfiehlt es sich den Schaum auf der Oberfläche immer mal wieder mit einer Schaumkelle abzuschöpfen.

Frikadellen

Frikadellen, Buletten, Klöpse, Fleischpflanzerl, Hackbällchen: Sie haben viele Namen und lassen sich mit Kräutern und Gewürzen sowie Beilagen immer neu variieren.

Extra-Tipp: Besonders saftig werden die Frikadellen, wenn man Rind- und Schweinefleisch 1:1 kombiniert.
 Damit das Fleisch beim Formen nicht an den Händen klebt, sollte man diese vorab leicht einölen. Gut zu wissen: Da Hackfleisch ohnehin viel Fett enthält, braucht man zum Braten nur wenig Butterschmalz.

Risotto

Ein gutes Risotto ist die ideale Basis für viele feine Gerichte. Denn je nach Laune kann man mit frischen Kräutern, Gewürzen und reichlich Gemüse immer was tolles daraus zaubern.

Extra-Tipp: Den Reis sollte man mit den Zwiebeln glasig dünsten, denn dadurch kleben die Reiskörner während des Garens nicht zusammen. Außerdem wichtig: Den Reis immer mit heißer Brühe ablöschen, so wird verhindert, dass die Reiskörner hart werden und sich zusammenziehen.

Curry

Curry – ein einfaches Gericht, das leichter gelingt als man denkt und dennoch immer beeindruckt. Denn mit Produkten wie Currypasten, Fisch- und Sojasauce kann kaum noch etwas schief gehen.

Extra-Tipp: Immer erstmal die Currypaste in etwas Öl andünsten, denn nur dann kann sie ihr Aroma voll entfalten. Im Anschluss mit Kokosmilch ablöschen und die übrigen Zutaten zugeben.